Sonntag, 5. Januar 2014

Gartentips für den Winter

Gartenboden kalken


Der Winter ist ein guter Zeitpunkt, um den Boden mit kohlensaurem Kalk zu versorgen. Kalken Sie aber nicht einfach darauf los, sondern messen Sie zuvor den pH-Wert Ihres Gartenbodens (einfache Testsets sind im Fachhandel erhältlich). Denn: Zu hohe Kalkgaben bauen den Humusanteil ab, setzen viel Stickstoff frei und lassen den Boden auf Dauer verarmen. Daher sollte man erst kalken, wenn folgende Richtwerte unterschritten werden: reiner Sandboden (pH 5,5), lehmiger Sandboden (pH 6,0), sandiger Lehmboden (pH 6,5) und reiner Lehm- oder Lössboden (pH 7). Eine leichte Anhebung des pH-Wertes ist übrigens auch mit Kompost möglich, daher ist eine Kompostgabe bei leichtem Kalkmangel in der Regel die bessere Alternative.
Umgraben
Quelle:www.mein-schoener-garten.de
Schwere Böden sollten Sie bereits im Herbst umgraben, das spart im Frühjahr Arbeit

Böden umgraben


Schwere Lehmböden sollten Sie vor dem ersten Frost umgraben. Denn die winzigen Wassereinlagerungen in der Erde gefrieren und sprengen durch ihre Ausdehnung die groben Erdschollen. Bis zum Frühjahr entsteht so eine feinkrümelige, schon annähernd einsaatfertige Erde. Experten nennen dieses Phänomen auch Frostgare.

Frostschutz für Wintergemüse


Schützen Sie Grünkohl, Winterwirsing, Porree und Rosenkohl vor starken Temperaturschwankungen. Wechseln sich sonnige Tage mit frostigen Nächten ab, sollten Sie die Pflanzen mit Wintervlies schattieren.

Junge Weinreben und Kiwis vor Frost schützen


Wenn Sie in diesem Jahr neue Weinstöcke und Kiwis gepflanzt haben, sollten Sie die Setzlinge im ersten Winter vorsichtshalber mit Vlies oder Jutesäcken schattieren. Ab dem zweiten Standjahr sind die Pflanzen so gut eingewurzelt, dass ein Winterschutz nicht mehr erforderlich ist.
Waldmeister
Quelle: www.mein-schoener-garten.de

Wer nicht aussäen will, kann auch vorgezogene Waldmeister-Pflänzchen beim Gärtner kaufen

Waldmeister im Winter selbst aussäen


Eine mehrwöchige Kälteperiode ist Voraussetzung, damit die winzigen Waldmeister-Samen keimen. Säen Sie in flache Schalen mit Anzucht- oder Kräutererde und stellen Sie die Gefäße vor Regen und Schnee geschützt im Freien auf. Bis zur Keimung die Erde gleichmäßig feucht halten. Im Frühjahr können Sie die Pflänzchen in kleine Töpfe pikieren und später an Ort und Stelle pflanzen. Tipp: Eine Direktsaat ist möglich, gelingt aber nur bei unkrautfreiem Boden. Unter lichten Gehölzen vermehrt sich die Maibowlen-Pflanze willig und besiedelt über Ausläufer im Laufe von ein paar Jahren auch größere Flächen.


Kompost für Johannisbeeren und Stachelbeeren


Ihre Johannisbeeren und Stachelbeeren können Sie bereits im Winter mit frischem Kompost mulchen. Die Nährstoffe werden bis zum Frühjahr freigesetzt und stehen den Sträuchern dann pünktlich zum Saisonbeginn zur Verfügung.

Alte Beerensträucher umpflanzen


Schwarze Johannisbeeren und Jostabeeren entwickeln sich oft so kräftig, dass sie an ihrem ursprünglichen Standort viel zu viel Platz beanspruchen. Im Winter können Sie die Sträucher ganz einfach umpflanzen. Heben Sie den Wurzelballen mit demSpaten großzügig aus und umwickeln Sie ihn mit einem verrottbaren Ballentuch. Am neuen Standort ein entsprechend großes Pflanzloch ausheben, den Grund mit der Grabgabel tief lockern. Tipp: bei schweren Böden ca. zehn Zentimeter hoch Kompost einfüllen. Anschließend den Strauch mit dem Ballentuch einsetzen, rundherum Erde anfüllen, das Ballentuch oben öffnen. Nach dem Angießen die Pflanzstelle mit Kompost und Laub abdecken.
Quelle:( www.mein-schoener-garten.de)