Maulwürfe vertreiben
Wegen seiner gut ausgeprägten Sinnesorgane fühlt sich der Maulwurf durch Gerüche, Geräusche und Erschütterungen schnell gestört. Das kann man sich bei der Vertreibung des unerwünschten Gartenbewohners zu Nutze machen.
Unangenehme Gerüche
Als Geruchsstoffe gegen Maulwürfe werden unterschiedlichste Hausmittel empfohlen, zum Beispiel saure Milch, mit Wasser verrührte gepresste Knoblauchzehen, Hundehaare, Essigessenz, zerstoßene Lebensbaumzweige oderPflanzenjauchen aus Wermut oder Brennnesseln. Im Fachhandel gibt es ebenfalls geruchsintensive Vergrämungsmittel, zum Beispiel Maulwurf-Schreck oder Maulwurf-Raus. Bei allen Präparaten ist es wichtig, dass man die Geruchsquellen gleichmäßig auf das Gangsystem verteilt. Dazu öffnet man alle paar Meter einen Gang und füllt die Substanzen ein. Je nach Witterung sollte man die Geruchsquellen mindestens einmal wöchentlich erneuern, bis der Maulwurf keine neuen Haufen mehr aufwirft.
Störende Schallwellen
Auch mit akustischen Methoden lassen sich Maulwürfe vertreiben. Der Klassiker sind leicht schräg in den Boden eingegrabene Flaschen, die bei Wind einen Ton erzeugen. Ebenfalls erfolgreich werden selbst gebastelte kleine Windräder eingesetzt, die einen quietschenden Ton von sich geben, dessen Schwingungen über einen Pfosten aus


Gegensätzliche Erfahrungen
Eine probate, aber zeitaufwändige Methode besteht einfach darin, die frisch aufgeworfenen Maulwurfshügel sofort mit dem Gartenschlauch wieder einzuschlämmen. Wer das konsequent macht, veranlasst den Maulwurf dazu, sein angestammtes Revier zu verlassen und sich eine weniger stressige Bleibe zu suchen. Man findet im Internet für jede Vertreibungsmethode sowohl positive als auch negative Erfahrungsberichte. Die negativen Erfahrungen beruhen aber oft darauf, dass es sich bei den Wühlern nicht um Maulwürfe, sondern um Wühlmäuse handelt. Die Nagetiere sind gegen Lärm und üble Gerüche weniger empfindlich.
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