Blütenstauden teilen
Haben manche Pflanzen letztes Jahr weniger geblüht als früher? Fallen sie auseinander oder bedrängen sie sich gegenseitig? Gute Gründe für eine Verjüngungskur! Der beste Zeitpunkt fürs Teilen der meisten Stauden ist kurz vor dem Austrieb im Frühjahr. Schneiden Sie alte Stängel eine Hand breit über dem Boden ab – falls Sie das noch nicht im Herbst erledigt haben. Die Pflanzenhorste jetzt vorsichtig ausgraben und die Wurzelballen mit

Rosen schneiden und düngen
Alle Öfterblühenden Rosen brauchen im März einen kräftigen Rückschnitt, damit sie in der kommenden Saison üppig blühen. Der richtige Zeitpunkt ist gekommen, sobald die Forsythien ihre Blütenknospen öffnen. Entfernen Sie bei Beet-, Edel- und Hochstamm-Rosen alle erfrorenen, kranken und schwachen Triebe und schneiden Sie die restlichen auf drei bis fünf Knospen zurück. Strauch- und Kletterrosen werden in der Regel nur etwas ausgedünnt, außerdem stutzt man kräftige, unverzweigte Triebe um etwa ein Drittel bis die Hälfte. Nach dem Rückschnitt sollten Sie Ihr Rosenbeet mit einem Gemisch aus Hornmehl und reifem Kompost düngen. Alternativ können Sie einen organischen oder mineralischen Langzeitdünger verwenden.
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Grasnelken-Samen aussäen
An sonnigen Plätzen trägt die Grasnelke dichte rosa Blütenbälle zur Schau, die von Mai bis Juni in großer Zahl erscheinen. Ab März können Sie die bis 20 cm hohe Polsterstaude aussäen: Legen Sie die Samen in Töpfe mit Aussaaterde und drücken Sie die Aussaat nur leicht an. Nicht abdecken! An einem warmen Ort (mehr als 20 °C) keimen sie nach fünf bis zehn Tagen, wenn man die Samen gut feucht hält. Nach einigen Wochen können die Jungpflanzen in den

Bodendecker: Clever sparen
Um sich die

Verkahlte Buchseinfassungen tiefer setzen
Einfassungen aus Buchsbaum verkahlen unten leicht, wenn sie sehr schattig stehen, und werden dann unansehnlich. Aber kein Grund zur Panik: Graben Sie die

Schnecken frühzeitig bekämpfen
Sobald die Temperaturen im März etwas milder werden, sollten Sie frisch austreibende Funkien und andere gefährdete Stauden wie beispielsweise Leberblümchen vor Schnecken schützen. Streuen Sie dazu am besten Schneckenkorn aus – es wirkt im Frühjahr am besten, weil das Nahrungsangebot noch nicht allzu groß ist. Wenn es Ihnen gelingt, einen großen Teil der ersten Schneckengeneration frühzeitig zu vernichten, werden Sie mit den gefräßigen Weichtieren im Sommer kaum noch Probleme haben.
Bäume und Sträucher umpflanzen
Der März ist der letzte Termin, um sommergrüne Bäume und Sträucher umzupflanzen. Wenn Sie länger warten, steigt bei empfindlichen Arten wie der Zaubernuss (Hamamelis) das Risiko, dass sie nicht mehr anwachsen. Stechen Sie die Pflanzen mit einem möglichst großen Erdballen aus und setzen Sie sie umgehend am neuen Standort wieder ein. Faustregel: Die Gehölze sollten möglichst nicht länger als drei Jahre gestanden haben, um am neuen Standort problemlos weiterzuwachsen. Robuste Arten wie die Forsythie können allerdings auch nach vier bis fünf Jahren Standzeit noch problemlos umgesetzt werden.
Düngung mit Hornmehl
Hornmehl ist ein organischer Stickstoffdünger, der zunächst durch Bodenorganismen zersetzt werden muss, bevor die Pflanzenwurzeln den Nährstoff aufnehmen können. Der Dünger wirkt langsam und schont die Umwelt, da sein Stickstoff nicht ausgewaschen wird und daher auch das Grundwasser nicht belasten kann. Sie können damit jetzt im Frühjahr alle Stauden und Gehölze im Garten

Schöne Beetpartner: Tulpen und Bergenien. Wenn Sie Ihre Tulpen schon
beim Austrieb düngen, steigen die Chancen, dass sie im nächsten Jahr
wiederkommenZwiebelblumen düngen
Wenn Ihre Zwiebelblumen nur spärlich treiben oder die letzten Jahre immer weniger geblüht haben, sollten Sie ihnen Dünger verabreichen. Das gilt vor allem für nährstoffbedürftige Arten wie Narzisse, Tulpe oder Hyazinthe. Streuen Sie am besten einen rasch wirkenden mineralischen Volldünger aus, sobald die Pflanzen die ersten Blätter zeigen.
Kälteempfindliche Sträucher jetzt pflanzen
Kälteempfindliche Sträucher wie Sommerflieder, Lavendel, Säckelblume oder Bartblume pflanzt man am besten im Frühjahr. So können die Pflanzen bis zum nächsten Winter gut einwurzeln und sind widerstandsfähiger gegen starke Fröste.
Rasen abharken und düngen
Wenn der Frost vorbei ist, sollten Sie alte Blätter und herabgefallene Äste vom Rasen entfernen. Wichtig ist, dass der grüne Teppich jetzt viel Licht bekommt, damit er sich schnell von den Winterstrapazen erholt. Wenn es Mitte März bereits warm genug ist, sollten Sie dem Rasen außerdem mit einem Langzeit-Dünger versorgen. Im Fachhandel sind Produkte mit unterschiedlich langer Wirkungsdauer erhältlich. Achten Sie darauf, dass der Dünger auch Nährstoffanteile enthält, die sofort wirksam werden.
Großblumige Clematis auslichten
Großblumige Clematis, die zweimal im Jahr blühen, sollten Sie spätestens Anfang März auslichten. Mit dieser Schnittmaßnahme können Sie die Blütenbildung steuern: Wenn Sie die Kletterpflanzen nur schwach zurückschneiden, zeigen sie ihre Hauptblüte im Frühsommer. Ein stärkerer Rückschnitt hingegen reduziert die Intensität der ersten Blüte und fördert die zweite, die im Spätsommer an den neuen Trieben erscheint.
Rückschnitt im Heidegarten
Damit Sommer- und Winterheide kompakt und blühfreudig bleiben, müssen die Pflanzen jedes Jahr spätestens Anfang März mit der Heckenschere kräftig gestutzt werden. Schneiden Sie die alten Blütentriebe ähnlich wie beim Lavendel auf kurze Stummel zurück. Ein zu tiefer Schnitt ins alte Holz sollte hingegen vermieden werden, weil die meisten Heidearten dann nur sehr zögerlich wieder austreiben. Auch die Ziergräser und Stauden im Heidegarten sollten Sie jetzt zurückschneiden, damit sie aus dem Boden neu durchtreiben können.
Hochstämmchen zurückschneiden
Ein beliebter Zierstrauch ist die Japanische Stämmchen-Weide. Damit die Krone ihre schöne Form behält, muss sie jedes Jahr Anfang März stark zurückgeschnitten werden. Das gilt ebenso fürs Mandelbäumchen (Prunus triloba) – warten Sie bei ihm aber, bis die rosa Blütenpracht vorbei ist. Bei der Hängenden Kätzchen-Weide (Salix caprea ‘Pendula’) sollten Sie ebenfalls erst dann zur Schere greifen, wenn die Blütenkätzchen abgefallen sind.
Pflanzzeit für Bambus
Wenn Sie in Ihrem Garten neuen Bambus pflanzen wollen, ist der März dafür ein guter Monat. Sie können die Ziergräser aber auch noch später im Jahr setzen, da sie in der Regel im Topf angeboten werden. Tipp: Wenn Sie bereits einen Bambus besitzen, können Sie diesen jetzt einfach teilen. Stechen Sie mit einem scharfen Spaten ein Teilstück mit zwei bis drei Halmen vom Wurzelballen ab und setzen Sie es an anderer Stelle wieder ein. Wichtig: Pflanzen Sie Ausläufer bildende Arten (z. B. Phyllostachys) ausschließlich mit geeigneter Rhizomsperre.
Hornveilchen als Lückenfüller
Die frostharte Stiefmütterchen-Verwandte gedeiht am besten auf frischen Böden in sonniger Lage. Mit Hornveilchen lassen sich hervorragend größere Gehölze unterpflanzen, Randbereiche von Beeten aufwerten und sogar Pflasterfugen verschönern. Ein Rückschnitt nach der Blüte fördert eine zweite Herbstblüte und verhindert eine ungewollte Versamung.
Rittersporn aus Stecklingen vermehren
Sobald der Boden frostfrei ist, können Sie von Ihrem Lieblings-Rittersporn Ableger machen. Dazu legt man einen Teil der Wurzeln frei – die ersten Triebspitzen müssen aber etwa zehn Zentimeter lang sein und mindestens zwei Blätter haben. Schneiden Sie die ersten Triebe des Rittersporns so tief wie möglich ab, sodass jede einen schuppigen Ansatz behält. Dann werden Erdreste und braune Schuppen vorsichtig mit dem Messer entfernt. Die Triebe dann in frische Anzuchterde stecken, die mit Perlit abgedeckt wird. An einen hellen, aber kühlen Platz im Haus oder Glashaus stellen, bis sich nach etwa sechs Wochen Wurzeln gebildet haben.
Zweijährige auspflanzen
Die Zweijährigen müssen umziehen. Stiefmütterchen, Maßliebchen und Vergissmeinnicht sollten spätestens im März an ihrem Stammplatz ausgepflanzt werden.
Qelle:www.mein-schoener-garten.de
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