Pflanzen, düngen, schneiden – die Liste der Gartenaufgaben
für den April ist länger als in jedem anderen Monat. Hier lesen Sie, was
im Ziergarten alles zu tun ist.
Tulpen halten oft länger als eine Saison, wenn man sie gleich nach dem Austrieb mit etwas Volldünger versorgt
Narzissen, Tulpen und andere Zwiebelblumen sind keine Kostverächter. Die Chance, dass beispielsweise Tulpen im nächsten Jahr wiederkommen, ist besonders groß, wenn Sie die Pflanzen jetzt mit etwa schnell wirksamem Volldünger wie beispielsweise Blaukorn versorgen. Bei abgeblühten Narzissen sollten Sie die verwelkten Blütenstände abschneiden, denn auch das kräftigt die Pflanzen.
Von März bis Mai ist Pflanzzeit für Blumenzwiebeln und –knollen, die im Sommer blühen. Die frostharten Lilien können schon gleich nach dem Auftauen des Bodens in die Erde, die empfindlichen Dahlien sollten Sie erst nach den Eisheiligen auspflanzen. Weniger empfindlich ist die Zigeunerblume (Sparaxis tricolor). Ihre oft dreifarbigen Blüten streuen von Juli bis Oktober kräftig-bunte Kleckse ins Sommerbeet. Die Riesen-Hyazinthe (Galtonia candicans) macht ihrem Namen mit 100 cm Höhe alle Ehre. Aus bis zu 30 weißen Glöckchen setzen sich ihre Blütentrauben zusammen. Ab September blüht Nerine (Nerine bowdenii). Tipp: Sommerzwiebeln sollte man im Herbst wieder ausgraben und in einem kühlen und dunklen, frostfreien Raum in leicht feuchter Erde eingeschlagen überwintern.
Schneiden Sie die Blütentriebe des Mandelbäumchens (Prunus triloba) zurück, sobald die Blüten zu welken beginnen. So reduzieren Sie die Anfälligkeit für die Spitzendürre (Monilia), denn die Pilzsporen dringen vor allem über die Blüten in die Pflanze ein. Ein kräftiger Rückschnitt ist kein Problem – umso länger werden die neuen Blütentriebe, die dann im nächsten Frühjahr ihre Blütenknospen öffnen.
Forsythien, Zier-Johannisbeeren und einige andere Frühjahrsblüher sind ab Mitte April bereits verblüht. Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, um die Sträucher mit der Gartenschere auszulichten, damit sie nicht überaltern und neue Blütentriebe fürs nächste Jahr bilden. Entfernen Sie großzügig alle alten Äste, um den nachwachsenden Jungtrieben die Chance zu geben, sich zu entwickeln.
Im April ist Pflanzzeit für Rhododendren und andere immergrüne Sträucher. Rhododendren wachsen natürlicherweise im Wald, deshalb brauchen sie einen sehr humusreichen, durchlässigen und kalkarmen Boden. Verbessern Sie die Erde im Wurzelbereich der Sträucher vor dem Pflanzen großzügig mit Rindenkompost, Laubkompost oder Weißtorf. Besonders empfindlich reagieren Rhododendren, wenn man sie zu tief pflanzt. Der Wurzelballen sollte sicherheitshalber sogar ein bis zwei Zentimeter aus dem Boden herausragen. Nach dem Pflanzen werden die Sträucher gründlich angegossen, reichlich mit Hornspänen gedüngt und etwa fünf Zentimeter hoch mit Rindenkompost gemulcht.
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Schneiden Sie spätestens im April alle Gräser und Stauden am Gartenteich auf eine Handbreit über dem Boden ab. Achten Sie aber darauf, dass Sie dabei die neuen Triebe, die aus der Erde kommen, nicht beschädigen. Die Wasseroberfläche sollten Sie mit einem speziellen Kescher von schwimmenden Pflanzenresten befreien. Hat sich auf dem Teichgrund viel Faulschlamm angesammelt, dann saugen Sie diesen am besten mit einem speziellen Teichschlammsauger ab. Sie können den nährstoffreichen Schlamm anschließend einfach kompostieren oder zumDüngen
Ihrer Beete verwenden. Belassen Sie einen kleinen Rest Schlamm im
Teich, damit das biologische Gleichgewicht nicht zu sehr beeinträchtigt
wird.
Bevor Sie Ihren Benzinrasenmäher in der neuen Saison wieder in Betrieb nehmen, sollten Sie dem Motor frisches Öl und einen neuen Luftfilter gönnen. Auch das Messer sollten Sie kontrollieren und gegebenenfalls nachschleifen. Lassen Sie diese wichtigen Wartungsarbeiten am besten vom Fachmann erledigen.
Damit der Rasen die Strapazen der kalten Jahreszeit möglichst schnell hinter sich lässt, wird er je nach Witterung spätestens Anfang April mit einem Langzeit-Rasendünger versorgt. Beim zweiten Mähtermin, etwa zwei bis drei Wochen nach dem Düngen, sollten Sie ihn ganz kurz abmähen und anschließend vertikutieren. Die Messer des Vertikutierers dringen wenige Millimeter in die Grasnarbe ein und entfernen dabei Moospolster und alten Rasenfilz. Auf diese Weise verbessern Sie die Belüftung der Wurzeln, der grüne Teppich wird vitaler und sichtlich schöner. Nach dem Vertikutieren werden kahle Stellen mit frischem Saatgut nachgesät. Lehmige Böden können Sie außerdem mit einer ein bis zwei Zentimeter dicken Schicht aus grobem Bausand durchlässiger machen.
Robuste Sommerblumen wie Schmuckkörbchen, Ringelblume oder Jungfer im Grünen können Sie jetzt direkt ins Beet säen. Sie blühen zwar später als ihre Kollegen, die auf der Fensterbank vorgezogen wurden, sind dafür aber vitaler. Die Samen leicht in die Erde einharken und mit einer feinen Brause angießen.
Viele Stauden und Gehölze wie beispielsweise Fingerhut, Königskerze, Ahorn oder Hibiskus säen sich bereitwillig imGarten
aus. Wenn Sie die jungen Sämlinge weiterkultivieren wollen, sollten Sie
die Pflanzen spätestens jetzt ausgraben und an der vorgesehenen Stelle
wieder einpflanzen. Bei jungen Gehölzsämlingen ist oft auch eine ein-
bis zweijährige Zwischenkultur im Topf sinnvoll, denn so können Sie die
Pflanzen optimal pflegen.
Dekorativ und pflegeleicht sind kleine Steingärten in Gefäßen. Hierfür können Sie alte Futtertröge oder auch Schalen und Töpfe aus Terrakotta und Keramik verwenden. Wichtig sind ausreichend große Abzugslöcher sowie eine Drainage. Als Substrat eignet sich ein Gemisch aus Blumenerde und Sand. Für solche Mini-Steingärten eignen sich vor allem Dachwurz- und Fetthenne-Arten.
Immergrün , Efeu und Dickmännchen sind hervorragende immergrüne Bodendecker für schattige Bereiche, beispielsweise unter Bäumen. Im April können Sie diese Pflanzen ganz einfach vermehren Schneiden Sie einfach bewurzelte Bodentriebe ab, setzten Sie diese am vorgesehenen Platz wieder ein und halten den Boden schön feucht. Sind die Ableger angewachsen, sollten sie gestutzt werden, dann verzweigen sie sich und bilden in wenigen Jahren wieder eine geschlossene Pflanzendecke.
Bei stärkerem Dickmaulrüssler-Befall, diesen erkennt man gut am sogenannten Buchtenfraß, ist eine biologische Bekämpfung mit Nematoden (Heterorhabditis sp.) ratsam. Die Larven des Dickmaulrüsslers leben im Boden und fressen an den Wurzeln. Die Nematoden können im Fachhandel bestellt werden. Sie werden in einem Tonmehl geliefert. Dieses Pulver wird in abgestandenem Wasser aufgelöst und auf den befallenen Erdboden ausgebracht. Die Nematoden parasitieren die Dickmaulrüsslerlarven und halten die Schädlinge so auf natürliche Weise in Schach.
Bei Sonnenblumen ist eine Anzucht auf der Fensterbank nicht sinnvoll. Sie wachsen so schnell, dass man sie jetzt im April direkt ins Beet säen kann. Heben Sie an den gewünschten Stellen im Beet eine flache Mulde aus, legen Sie zwei bis drei Samen hinein und decken Sie die Saat einen Finger breit mit Erde ab. Wenn die Samen gekeimt sind, entfernen Sie die schwächeren Keimlinge, so dass nur noch der stärkste übrig bleibt und genug Platz zum Wachsen hat.
Auch wenn man sie noch kaum sieht: Sobald sich die Erde etwas erwärmt, treiben im Garten die ersten Schnecken ihr Unwesen und fallen über die jungen Austriebe her. Jetzt ist der optimale Zeitpunkt, um die gefräßigen Weichtiere mit Schneckenkorn zu bekämpfen. Wenn Sie möglichst viele Schnecken der ersten Generation beseitigen, wird die Population spürbar geschwächt. Außerdem nehmen die Tiere das Schneckenkorn mangels schmackhafter Alternativen jetzt besonders gut an.
Wenn das Pflanzenwachstum einsetzt, benötigen diePflanzen
Nährstoffe. Nährstoffhungrige Pflanzen wie Beetstauden, Rosen und
Rhododendren sollten Sie jetzt mit Hornmehl versorgen. Dabei handelt es
sich um einen relativ schnell wirksamen,
organischen Dünger,
der fast ausschließlich Stickstoff enthält. Er wird im Wurzelbereich
der Pflanzen ausgestreut und leicht eingearbeitet. Verzichten Sie
möglichst auf mineralische Mehrnährstoffdünger wie Blaukorn, da die
meisten Gartenböden mit Phosphat und Kalium eher überversorgt sind. Nur
wenn eine Pflanze akuten Nährstoffmangel zeigt, ist das schnell wirkende
Blaukorn die bessere Wahl.
Im Austrieb wachsen viele Stauden und Sommerblumen erst mal geradlinig nach oben und verzweigen sich kaum – insbesondere dann, wenn sie in der Anzuchtphase zu wenig Licht bekommen haben. Um schöne buschige Pflanzen zu bekommen, können Sie die Triebspitze einfach mit den Fingernägeln auszwicken oder mit einer Schere über einem Blatt abschneiden. Dieser Vorgang heißt Pinzieren oder Entspitzen und regt die Bildung von Seitentrieben an.
Wer sich so früh wie möglich an der Dahlienblüte erfreuen möchte, kann die frostempfindlichen Dahlienknollen schon jetzt in Töpfe pflanzen und an einem kühlen, hellen Platz im Haus vorziehen. Mitte Mai – nach den Eisheiligen – kommen sie samt Topfballen ins Beet.
Gladiolenknollen müssen Sie jedes Jahr an einer anderen Stelle einpflanzen, sonst werden sie anfällig für Krankheiten. Außerdem dürfen sie nicht zu flach in die Erde, sonst knicken die Stängel wegen der großen Blütenstände leicht ab. 10 bis 15 Zentimeter Pflanztiefe sind ideal – je lockerer der Boden, desto tiefer sollte man die Knollen setzen.
Auf schweren Lehm- oder Tonböden versickert das Regenwasser nur langsam und die Durchlüftung ist schlecht – ungünstige Bedingungen für Pflanzen. Aus diesem Grund sollten Sie den Boden verbessern. Arbeiten Sie Sand, Kompost oder Torf ein, um den Boden zu lockern. Gesteinsmehl reichert die Erde mit Spurenelementen an und stärkt die Pflanzen. Leichte, sandige Böden sollten Sie mit Kompost oder gut abgelagertem Rinderdung anreichern. So speichern sie Wasser und Nährstoffe besser. Durch Zusatz spezieller Tonminerale, zum Beispiel Bentonit (Fachhandel), können Sie die Speicherkapazität noch weiter steigern.
(Quelle: www.mein-schoener-garten.de)
Tulpen halten oft länger als eine Saison, wenn man sie gleich nach dem Austrieb mit etwas Volldünger versorgtZwiebelblumen düngen
Narzissen, Tulpen und andere Zwiebelblumen sind keine Kostverächter. Die Chance, dass beispielsweise Tulpen im nächsten Jahr wiederkommen, ist besonders groß, wenn Sie die Pflanzen jetzt mit etwa schnell wirksamem Volldünger wie beispielsweise Blaukorn versorgen. Bei abgeblühten Narzissen sollten Sie die verwelkten Blütenstände abschneiden, denn auch das kräftigt die Pflanzen.
Sommerzwiebeln pflanzen
Von März bis Mai ist Pflanzzeit für Blumenzwiebeln und –knollen, die im Sommer blühen. Die frostharten Lilien können schon gleich nach dem Auftauen des Bodens in die Erde, die empfindlichen Dahlien sollten Sie erst nach den Eisheiligen auspflanzen. Weniger empfindlich ist die Zigeunerblume (Sparaxis tricolor). Ihre oft dreifarbigen Blüten streuen von Juli bis Oktober kräftig-bunte Kleckse ins Sommerbeet. Die Riesen-Hyazinthe (Galtonia candicans) macht ihrem Namen mit 100 cm Höhe alle Ehre. Aus bis zu 30 weißen Glöckchen setzen sich ihre Blütentrauben zusammen. Ab September blüht Nerine (Nerine bowdenii). Tipp: Sommerzwiebeln sollte man im Herbst wieder ausgraben und in einem kühlen und dunklen, frostfreien Raum in leicht feuchter Erde eingeschlagen überwintern.
Rückschnitt für Mandelbäumchen
Schneiden Sie die Blütentriebe des Mandelbäumchens (Prunus triloba) zurück, sobald die Blüten zu welken beginnen. So reduzieren Sie die Anfälligkeit für die Spitzendürre (Monilia), denn die Pilzsporen dringen vor allem über die Blüten in die Pflanze ein. Ein kräftiger Rückschnitt ist kein Problem – umso länger werden die neuen Blütentriebe, die dann im nächsten Frühjahr ihre Blütenknospen öffnen.
Frühjahrsblüher auslichten
Forsythien, Zier-Johannisbeeren und einige andere Frühjahrsblüher sind ab Mitte April bereits verblüht. Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, um die Sträucher mit der Gartenschere auszulichten, damit sie nicht überaltern und neue Blütentriebe fürs nächste Jahr bilden. Entfernen Sie großzügig alle alten Äste, um den nachwachsenden Jungtrieben die Chance zu geben, sich zu entwickeln.
Rhododendren pflanzen
Im April ist Pflanzzeit für Rhododendren und andere immergrüne Sträucher. Rhododendren wachsen natürlicherweise im Wald, deshalb brauchen sie einen sehr humusreichen, durchlässigen und kalkarmen Boden. Verbessern Sie die Erde im Wurzelbereich der Sträucher vor dem Pflanzen großzügig mit Rindenkompost, Laubkompost oder Weißtorf. Besonders empfindlich reagieren Rhododendren, wenn man sie zu tief pflanzt. Der Wurzelballen sollte sicherheitshalber sogar ein bis zwei Zentimeter aus dem Boden herausragen. Nach dem Pflanzen werden die Sträucher gründlich angegossen, reichlich mit Hornspänen gedüngt und etwa fünf Zentimeter hoch mit Rindenkompost gemulcht.
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Gartenteich, Schwimmteich, Koiteich Bauberatung und Baubetreuung
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Lesen Sie auch:
Gartenteich reinigen
Schneiden Sie spätestens im April alle Gräser und Stauden am Gartenteich auf eine Handbreit über dem Boden ab. Achten Sie aber darauf, dass Sie dabei die neuen Triebe, die aus der Erde kommen, nicht beschädigen. Die Wasseroberfläche sollten Sie mit einem speziellen Kescher von schwimmenden Pflanzenresten befreien. Hat sich auf dem Teichgrund viel Faulschlamm angesammelt, dann saugen Sie diesen am besten mit einem speziellen Teichschlammsauger ab. Sie können den nährstoffreichen Schlamm anschließend einfach kompostieren oder zum

Rasenmäher: Öl und Luftfilter wechseln
Bevor Sie Ihren Benzinrasenmäher in der neuen Saison wieder in Betrieb nehmen, sollten Sie dem Motor frisches Öl und einen neuen Luftfilter gönnen. Auch das Messer sollten Sie kontrollieren und gegebenenfalls nachschleifen. Lassen Sie diese wichtigen Wartungsarbeiten am besten vom Fachmann erledigen.
Frühjahrspflege für den Rasen
Damit der Rasen die Strapazen der kalten Jahreszeit möglichst schnell hinter sich lässt, wird er je nach Witterung spätestens Anfang April mit einem Langzeit-Rasendünger versorgt. Beim zweiten Mähtermin, etwa zwei bis drei Wochen nach dem Düngen, sollten Sie ihn ganz kurz abmähen und anschließend vertikutieren. Die Messer des Vertikutierers dringen wenige Millimeter in die Grasnarbe ein und entfernen dabei Moospolster und alten Rasenfilz. Auf diese Weise verbessern Sie die Belüftung der Wurzeln, der grüne Teppich wird vitaler und sichtlich schöner. Nach dem Vertikutieren werden kahle Stellen mit frischem Saatgut nachgesät. Lehmige Böden können Sie außerdem mit einer ein bis zwei Zentimeter dicken Schicht aus grobem Bausand durchlässiger machen.
Sommerblumen direkt aussäen
Robuste Sommerblumen wie Schmuckkörbchen, Ringelblume oder Jungfer im Grünen können Sie jetzt direkt ins Beet säen. Sie blühen zwar später als ihre Kollegen, die auf der Fensterbank vorgezogen wurden, sind dafür aber vitaler. Die Samen leicht in die Erde einharken und mit einer feinen Brause angießen.
Sämlinge umpflanzen
Viele Stauden und Gehölze wie beispielsweise Fingerhut, Königskerze, Ahorn oder Hibiskus säen sich bereitwillig im

Mini-Steingarten anlegen
Dekorativ und pflegeleicht sind kleine Steingärten in Gefäßen. Hierfür können Sie alte Futtertröge oder auch Schalen und Töpfe aus Terrakotta und Keramik verwenden. Wichtig sind ausreichend große Abzugslöcher sowie eine Drainage. Als Substrat eignet sich ein Gemisch aus Blumenerde und Sand. Für solche Mini-Steingärten eignen sich vor allem Dachwurz- und Fetthenne-Arten.
Bodendecker für den Schatten vermehren
Immergrün , Efeu und Dickmännchen sind hervorragende immergrüne Bodendecker für schattige Bereiche, beispielsweise unter Bäumen. Im April können Sie diese Pflanzen ganz einfach vermehren Schneiden Sie einfach bewurzelte Bodentriebe ab, setzten Sie diese am vorgesehenen Platz wieder ein und halten den Boden schön feucht. Sind die Ableger angewachsen, sollten sie gestutzt werden, dann verzweigen sie sich und bilden in wenigen Jahren wieder eine geschlossene Pflanzendecke.
Dickmaulrüssler bekämpfen
Bei stärkerem Dickmaulrüssler-Befall, diesen erkennt man gut am sogenannten Buchtenfraß, ist eine biologische Bekämpfung mit Nematoden (Heterorhabditis sp.) ratsam. Die Larven des Dickmaulrüsslers leben im Boden und fressen an den Wurzeln. Die Nematoden können im Fachhandel bestellt werden. Sie werden in einem Tonmehl geliefert. Dieses Pulver wird in abgestandenem Wasser aufgelöst und auf den befallenen Erdboden ausgebracht. Die Nematoden parasitieren die Dickmaulrüsslerlarven und halten die Schädlinge so auf natürliche Weise in Schach.
Sonnenblumen aussäen
Bei Sonnenblumen ist eine Anzucht auf der Fensterbank nicht sinnvoll. Sie wachsen so schnell, dass man sie jetzt im April direkt ins Beet säen kann. Heben Sie an den gewünschten Stellen im Beet eine flache Mulde aus, legen Sie zwei bis drei Samen hinein und decken Sie die Saat einen Finger breit mit Erde ab. Wenn die Samen gekeimt sind, entfernen Sie die schwächeren Keimlinge, so dass nur noch der stärkste übrig bleibt und genug Platz zum Wachsen hat.
Schnecken bekämpfen
Auch wenn man sie noch kaum sieht: Sobald sich die Erde etwas erwärmt, treiben im Garten die ersten Schnecken ihr Unwesen und fallen über die jungen Austriebe her. Jetzt ist der optimale Zeitpunkt, um die gefräßigen Weichtiere mit Schneckenkorn zu bekämpfen. Wenn Sie möglichst viele Schnecken der ersten Generation beseitigen, wird die Population spürbar geschwächt. Außerdem nehmen die Tiere das Schneckenkorn mangels schmackhafter Alternativen jetzt besonders gut an.
Grunddüngung für alle Pflanzen
Wenn das Pflanzenwachstum einsetzt, benötigen die

Junge Triebe entspitzen
Im Austrieb wachsen viele Stauden und Sommerblumen erst mal geradlinig nach oben und verzweigen sich kaum – insbesondere dann, wenn sie in der Anzuchtphase zu wenig Licht bekommen haben. Um schöne buschige Pflanzen zu bekommen, können Sie die Triebspitze einfach mit den Fingernägeln auszwicken oder mit einer Schere über einem Blatt abschneiden. Dieser Vorgang heißt Pinzieren oder Entspitzen und regt die Bildung von Seitentrieben an.
Dahlien vortreiben
Wer sich so früh wie möglich an der Dahlienblüte erfreuen möchte, kann die frostempfindlichen Dahlienknollen schon jetzt in Töpfe pflanzen und an einem kühlen, hellen Platz im Haus vorziehen. Mitte Mai – nach den Eisheiligen – kommen sie samt Topfballen ins Beet.
Neuer Standort für Gladiolen
Gladiolenknollen müssen Sie jedes Jahr an einer anderen Stelle einpflanzen, sonst werden sie anfällig für Krankheiten. Außerdem dürfen sie nicht zu flach in die Erde, sonst knicken die Stängel wegen der großen Blütenstände leicht ab. 10 bis 15 Zentimeter Pflanztiefe sind ideal – je lockerer der Boden, desto tiefer sollte man die Knollen setzen.
Schlechte Böden verbessern
Auf schweren Lehm- oder Tonböden versickert das Regenwasser nur langsam und die Durchlüftung ist schlecht – ungünstige Bedingungen für Pflanzen. Aus diesem Grund sollten Sie den Boden verbessern. Arbeiten Sie Sand, Kompost oder Torf ein, um den Boden zu lockern. Gesteinsmehl reichert die Erde mit Spurenelementen an und stärkt die Pflanzen. Leichte, sandige Böden sollten Sie mit Kompost oder gut abgelagertem Rinderdung anreichern. So speichern sie Wasser und Nährstoffe besser. Durch Zusatz spezieller Tonminerale, zum Beispiel Bentonit (Fachhandel), können Sie die Speicherkapazität noch weiter steigern.
(Quelle: www.mein-schoener-garten.de)
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