Montag, 11. März 2013

Die Besten Gartentips für März

Auch wenn es in diesem Jahr noch nicht so aussieht, für den Kleingärtner stehen die ersten Aufgaben an.

 

Blumenknollen überprüfen

Dahlien- und Gladiolenknollen, die Sie im Haus überwintert haben, sollten jetzt auf kranke Stellen untersucht werden. Werden Sie fündig, schneiden Sie diese Stellen aus und desinfizieren sie mit Holzkohlepuder oder einer Lösung aus Kaliumpermanganat.

Rasen abharken und düngen

Wenn der Frost vorbei ist, sollten Sie alte Blätter und herabgefallene Äste vom Rasen entfernen. Wichtig ist, dass der grüne Teppich jetzt viel Licht bekommt, damit er sich schnell von den Winterstrapazen erholt. Wenn es Mitte März bereits warm genug ist, sollten Sie dem Rasen außerdem mit einem Langzeit-Dünger versorgen. Im Fachhandel sind Produkte mit unterschiedlich langer Wirkungsdauer erhältlich. Achten Sie darauf, dass der Dünger auch Nährstoffanteile enthält, die sofort wirksam werden.

Rasen vertikutieren

Um Moos und Rasenfilz zu beseitigen, vertikutieren Sie ab Ende März Ihren Rasen. Achten Sie darauf, nur trockene Rasenflächen zu vertikutieren. Stellen Sie die Vertikutierhöhe richtig ein: Die Messer dürfen die Grasnarbe maximal zwei bis drei Millimeter tief einritzen. Mähen Sie den Rasen vor dem Vertikutieren auf zwei Zentimeter Höhe ab. Bewegen Sie das Gerät zunächst in Längs- und dann in Querbahnen über die Fläche, so dass ein feines Schachbrettmuster entsteht. Kahle Stellen sollten Sie gleich nach dem Vertikutieren mit frischen Rasensamen nachsäen. Wenn Sie diese Tipps beachten, bekommen die Gräserwurzeln mehr Sauerstoff, der Rasen wird dichter und strapazierfähiger.

Teich säubern

Machen Sie Ihren Gartenteich jetzt frühlingsfrisch: Säubern Sie ihn gründlich und stellen Sie sicher, dass Geräte wie Pumpen und Filter noch voll funktionsfähig sind. Wenn kein Frost mehr zu erwarten ist, können nun auch Zierfische wieder zurück in ihr Außen-Territorium.

Blütenstauden teilen

Haben manche Pflanzen letztes Jahr weniger geblüht als früher? Fallen sie auseinander oder bedrängen sie sich gegenseitig? Gute Gründe für eine Verjüngungskur! Der beste Zeitpunkt fürs Teilen der meisten Stauden ist kurz vor dem Austrieb im Frühjahr. Schneiden Sie alte Stängel eine Hand breit über dem Boden ab – falls Sie das noch nicht im Herbst erledigt haben. Die Pflanzenhorste jetzt vorsichtig ausgraben und die Wurzelballen mit Spaten oder Messer teilen. Filigrane Pflanzen können Sie mit der Hand einfach auseinanderziehen. Schneiden Sie zu lange oder vertrocknete Wurzelteile ab, und arbeiten Sie Kompost ins Pflanzloch ein. Die Teilstücke werden so tief wie vorher eingesetzt. Tipp: Stauden, die im Frühjahr blühen, sollten Sie besser im Herbst teilen.

Rosen schneiden und düngen

Alle Öfterblühenden Rosen brauchen im März einen kräftigen Rückschnitt, damit sie in der kommenden Saison üppig blühen. Der richtige Zeitpunkt ist gekommen, sobald die Forsythien ihre Blütenknospen öffnen. Entfernen Sie bei Beet-, Edel- und Hochstamm-Rosen alle erfrorenen, kranken und schwachen Triebe und schneiden Sie die restlichen auf drei bis fünf Knospen zurück. Strauch- und Kletterrosen werden in der Regel nur etwas ausgedünnt, außerdem stutzt man kräftige, unverzweigte Triebe um etwa ein Drittel bis die Hälfte. Nach dem Rückschnitt sollten Sie Ihr Rosenbeet mit einem Gemisch aus Hornmehl und reifem Kompost düngen. Alternativ können Sie einen organischen oder mineralischen Langzeitdünger verwenden.

Schnecken frühzeitig bekämpfen

Sobald die Temperaturen im März etwas milder werden, sollten Sie frisch austreibende Funkien und andere gefährdete Stauden wie beispielsweise Leberblümchen vor Schnecken schützen. Streuen Sie dazu am besten Schneckenkorn aus – es wirkt im Frühjahr am besten, weil das Nahrungsangebot noch nicht allzu groß ist. Wenn es Ihnen gelingt, einen großen Teil der ersten Schneckengeneration frühzeitig zu vernichten, werden Sie mit den gefräßigen Weichtieren im Sommer kaum noch Probleme haben.

Bäume und Sträucher umpflanzen

Der März ist der letzte Termin, um sommergrüne Bäume und Sträucher umzupflanzen. Wenn Sie länger warten, steigt bei empfindlichen Arten  das Risiko, dass sie nicht mehr anwachsen. Stechen Sie die Pflanzen mit einem möglichst großen Erdballen aus und setzen Sie sie umgehend am neuen Standort wieder ein. Faustregel: Die Gehölze sollten möglichst nicht länger als drei Jahre gestanden haben, um am neuen Standort problemlos weiterzuwachsen. Robuste Arten wie die Forsythie können allerdings auch nach vier bis fünf Jahren Standzeit noch problemlos umgesetzt werden.

Düngung mit Hornmehl

Hornmehl ist ein organischer Stickstoffdünger, der zunächst durch Bodenorganismen zersetzt werden muss, bevor die Pflanzenwurzeln den Nährstoff aufnehmen können. Der Dünger wirkt langsam und schont die Umwelt, da sein Stickstoff nicht ausgewaschen wird und daher auch das Grundwasser nicht belasten kann. Sie können damit jetzt im Frühjahr alle Stauden und Gehölze im Garten düngen, von der Aster bis zum Zier-Apfel. Übrigens: Die grobkörnigeren Hornspäne sollten Sie am besten schon im Herbst ausbringen, damit die Nährstoffe den Pflanzen im Frühjahr zur Verfügung stehen.

Zwiebelblumen düngen

Wenn Ihre Zwiebelblumen nur spärlich treiben oder die letzten Jahre immer weniger geblüht haben, sollten Sie ihnen Dünger verabreichen. Das gilt vor allem für nährstoffbedürftige Arten wie Narzisse, Tulpe oder Hyazinthe. Streuen Sie am besten einen rasch wirkenden mineralischen Volldünger aus, sobald die Pflanzen die ersten Blätter zeigen.

Kälteempfindliche Sträucher jetzt pflanzen

Kälteempfindliche Sträucher wie Sommerflieder, Lavendel, Säckelblume oder Bartblume pflanzt man am besten im Frühjahr. So können die Pflanzen bis zum nächsten Winter gut einwurzeln und sind widerstandsfähiger gegen starke Fröste.

Großblumige Clematis auslichten

Großblumige Clematis, die zweimal im Jahr blühen, sollten Sie spätestens Anfang März auslichten. Mit dieser Schnittmaßnahme können Sie die Blütenbildung steuern: Wenn Sie die Kletterpflanzen nur schwach zurückschneiden, zeigen sie ihre Hauptblüte im Frühsommer. Ein stärkerer Rückschnitt hingegen reduziert die Intensität der ersten Blüte und fördert die zweite, die im Spätsommer an den neuen Trieben erscheint.

Hornveilchen als Lückenfüller

Die frostharte Stiefmütterchen-Verwandte gedeiht am besten auf frischen Böden in sonniger Lage. Mit Hornveilchen lassen sich hervorragend größere Gehölze unterpflanzen, Randbereiche von Beeten aufwerten und sogar Pflasterfugen verschönern. Ein Rückschnitt nach der Blüte fördert eine zweite Herbstblüte und verhindert eine ungewollte Versamung.

Rittersporn aus Stecklingen vermehren

Sobald der Boden frostfrei ist, können Sie von Ihrem Lieblings-Rittersporn Ableger machen. Dazu legt man einen Teil der Wurzeln frei – die ersten Triebspitzen müssen aber etwa zehn Zentimeter lang sein und mindestens zwei Blätter haben. Schneiden Sie die ersten Triebe des Rittersporns so tief wie möglich ab, sodass jede einen schuppigen Ansatz behält. Dann werden Erdreste und braune Schuppen vorsichtig mit dem Messer entfernt. Die Triebe dann in frische Anzuchterde stecken, die mit Perlit abgedeckt wird. An einen hellen, aber kühlen Platz im Haus oder Glashaus stellen, bis sich nach etwa sechs Wochen Wurzeln gebildet haben.

Zweijährige auspflanzen

Die Zweijährigen müssen umziehen. Stiefmütterchen, Maßliebchen und Vergissmeinnicht sollten spätestens im März an ihrem Stammplatz ausgepflanzt werden.

Quelle: www.mein-schoener-garten.de

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