Dienstag, 14. August 2012

Die besten Gartentips im Juli

(Quelle:www.mein-schoener-garten.de) 

Vom Stutzen der Efeuwände bis zum Kompostieren von Rasenschnitt: Im Juli braucht der Ziergarten weiterhin viel Aufmerksamkeit.
Steppen-Salbei Steppen-Salbei blühtein zweites Mal im Spätsommer, wenn man ihn gleich nach der Hauptblüte abschneidet und düngt

Rittersporn: Rückschnitt für zweite Blüte


Rittersporn, Katzenminze, Steppen-Salbei und einige andere Staudenarten bilden nach kräftigem Rückschnitt im Spätsommer neue Blüten. Schneiden Sie die Pflanzen etwa eine Handbreit über dem Boden zurück, sobald die ersten Blüten verwelkt sind. Anschließend werden sie gedüngt und gewässert, damit sie neue Kräfte mobilisieren können.

Astilben regelmäßig gießen


Astilben werden schnell unansehnlich, wenn sie unter Wassermangel leiden: Die Blüten verfärben sich bräunlich und auch die Blätter trocknen vom Rand her ein. Setzen Sie die Pflanzen daher nur an ausreichend feuchte Standorte und wässern Sie sie bei Trockenheit regelmäßig.

Frisch gepflanzte Bodendecker zurückschneiden


Wenn Sie im Frühling Bodendecker wie Cotoneaster, Efeu oder Johanniskraut gepflanzt haben, sollten Sie diese spätestens Anfang Juli kräftig zurückschneiden. Grund: Die Triebe verzweigen sich besser und bilden schneller einen dichten Teppich, durch den kaum noch Unkraut durchkommt.
Clematis Vermeherung Zeichnung zum Vergrößern bitte anklicken

Vermehrung von Kletterpflanzen


Jetzt können Sie Ihren Blauregen und Ihre Clematis durch Ableger vermehren: Wählen Sie einen kräftigen Trieb aus und kerben Sie etwa in der Mitte die Rinde leicht ein. Dann leiten Sie ihn so durch einen Topf mit Anzuchterde, dass die Stelle gut mit Substrat bedeckt ist. Die Triebspitze leiten Sie mit einem Stab senkrecht hoch. Der Topf wird daneben ins Beet eingesetzt und oder mit Kieselsteinen beschwert. Im Spätsommer haben sich am Verwundungsschnitt so viele Wurzeln gebildet, dass der Ableger nicht mehr von der Mutterpflanze versorgt werden muss. Sie können ihn jetzt abtrennen und einpflanzen.

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Blaukissen vermehren


Blaukissen lassen sich nur schwer durch Teilung oder Stecklinge vermehren. Letztere faulen zu leicht. Stattdessen streuen Sie nach der Blüte ein Gemisch aus Sand und Rindenhumus (oder auch Kompost) zwischen die Polster und überbrausen es. Die Triebe bilden an den bedeckten Partien Wurzeln, sofern die Erdbedeckung leicht feucht, aber nicht nass bleibt. Im Spätsommer kann man die Ableger von der Mutterpflanze trennen.

Stauden verkleinern


Ausbreitungsfreudige Stauden wie der Gold-Felberich oder die Goldrute müssen oft schon während der Saison verkleinert werden, damit sie andere Beetstauden nicht bedrängen. Stechen Sie mit einem scharfen Spaten von allen Seiten einige Stücke vom Wurzelballen ab. Diese können Sie anschließend zurückschneiden und neu einpflanzen.

Stockrosen aussäen


Stockrosen zählen zu den zweijährigen Blütenpflanzen und müssen im Juli ausgesät werden, damit sie im nächsten Jahr blühen. Nach der Aussaat in Anzuchtschalen oder Einzeltöpfe werden die Pflanzen im September an ihren endgültigen Platz im Garten umgesetzt. Tipp: Düngen Sie die Pflanzen im zeitigen Frühjahr mit Kompost und schneiden Sie die Pflanzen gleich nach dem Verblühen dicht über dem Boden ab. In der Regel treiben sie dann im Folgejahr noch einmal neu aus, so dass Sie sich zwei Jahre lang an den schönen Blüten erfreuen können.

Ziersträucher gießen


Ziersträucher wie Japanischer Ahorn, Duft-Schneeball, Hortensie und Rhododendron reagieren empfindlich auf Trockenheit. Wässern Sie die Pflanzen daher gründlich, sobald es längere Zeit nicht geregnet hat. Vorsicht bei Hortensie und Rhododendron: Sie vertragen keinen Kalk und sollten daher im Zweifelsfall besser mit Regenwasser gegossen werden.

Dahlien abstützen


Dahlien sollten Sie rechtzeitig vor der Blüte mit Pflanzenstützen aus dem Fachhandel stabilisieren. Bei vielen großblütigen Sorten besteht sonst die Gefahr, dass die Blütenstiele bei Sommergewittern mit heftigen Regenschauern unter dem Gewicht der schweren Blüten abknicken.

Sommerzwiebeln düngen


Gladiolen, Dahlien und andere sommerblühende Zwiebel- und Knollenpflanzen brauchen genügend Nährstoffe, da ihre Vegetationszeit relativ kurz ist. Düngen Sie die Pflanzen am besten Anfang Juli mit einem schnell wirkenden mineralischen Volldünger.

Narzissen teilen


Wenn Ihre Narzissen im Frühjahr nur spärlich geblüht haben, sollten Sie die Horste jetzt ausgraben und teilen. Trennen Sie alle Tochterzwiebeln ab, die mit der Mutterzwiebel nicht mehr über eine gemeinsame Außenhaut verbunden sind. Sie sollten die Zwiebeln bis zum Herbst in einer Kiste mit feuchtem Sand kühl und dunkel lagern und ab Ende September wieder auspflanzen. Tipp: Geben Sie pro Zwiebel am besten gleich einen gehäuften Teelöffel Hornspäne mit ins Pflanzloch. Die Nährstoffe werden bis zum nächsten Frühjahr freigesetzt und können dann von den Pflanzen verwertet werden.
Sommerflieder (Buddleja davidii 'Royal Red’)

Sommerflieder: Verblühtes abschneiden


Entfernen Sie gegen Ende des Monats beim Sommerflieder die ersten verblühten Rispen. Damit regen Sie die Pflanze zur Bildung neuer, blühender Seitentriebe an.

Letzte Düngung


Im Juli sollten Sie Ihre Rosen ein letztes Mal düngen, damit die Zweige Zeit haben, vor dem Winter auszureifen. Ist kein Regen zu erwarten, sollte man ausgiebig wässern, damit der Dünger sich auflöst und in den Wurzelbereich eindringen kann. Organischer Dünger wird leicht in den Boden eingeharkt.

Efeu zurückschneiden


Der Efeu ist sehr wuchsfreudig und kann bei günstiger Witterung innerhalb einer Saison ein Fenster zuwuchern. Schneiden Sie die neuen Triebe der Kletterpflanze daher bei Bedarf mehrmals im Jahr mit einer Garten- oder Heckenschere zurück.

Duftwicken für die Vase schneiden


Der Schnitt von Duftwicken für Blumensträuße hat einen doppelten Effekt: Zum einen sind die angenehm duftenden Sommerblüher ein schöner Zimmerschmuck, zum anderen bilden die Pflanzen im Garten fleißig neue Blüten, wenn man sie regelmäßig mit der Schere stutzt.

Rasen wässern


Im Juli kommt es immer wieder zu längeren Trockenperioden. Achten Sie deshalb darauf, dass der Rasen genügend Wasser bekommt, da er sonst leicht verbrennt und dauerhaft geschädigt werden kann. Lassen Sie den Regner bei Trockenheit etwa alle vier Tage für eine Stunde laufen. Faustregel: Lieber selten und viel wässern, als oft und wenig.
Rasenschnitt FangkorbAus Rasenschnitt kann wertvoller Kompost entstehen

Rasenschnitt kompostieren


Wenn Sie Rasenschnitt falsch kompostieren, fault er leicht und verbreitet einen unangenehmen Geruch. Mischen Sie das Schnittgut daher mit Ästen und Zweigen, die Sie zuvor mit einem Häcksler zerkleinert haben, um die Durchlüftung zu fördern. Weiterer Vorteil: Der stickstoffreiche Rasenschnitt beschleunigt die Zersetzung der Holzreste. Da Strauchschnitt nur im Herbst und Winter in größeren Mengen anfällt, sollten Sie die abgeschnittenen Äste und Zweige bis zur Mähsaison neben dem Kompost lagern.

Bart-Iris pflanzen


Von Ende Juli bis Ende September ist Pflanzzeit für die prächtige Bart-Iris (Iris barbata). Der günstigste Termin ist etwa vier Wochen nach der Blüte, die je nach Sorte von Mai bis Juni andauert. Heben Sie ein Pflanzloch aus, formen Sie in der Mitte einen kleinen Hügel und setzen Sie den Wurzelstock (Rhizom) darauf. Breiten Sie die Wurzeln nach allen Seiten aus und schütten Sie das Pflanzloch zu. Das Rhizom darf danach nur fingerdick mit Erde bedeckt sein.

Tulpenzwiebeln einlagern


Tulpen sind langlebiger, wenn man sie im Sommer nach der Blüte ausgräbt und bis zum Einpflanzen im Herbst kühl und trocken lagert. Warten Sie mit dem Ausgraben, bis das Laub vergilbt ist, und trennen Sie eventuell gebildete Tochterzwiebeln vorsichtig ab.

Gartenteich: Algen abfischen


Bei starker Sonneneinstrahlung und hohen Temperaturen können sich Algen im Gartenteich explosionsartig vermehren. Der Grund ist meistens ein Überangebot an Nährstoffen. Schwimm- und Unterwasserpflanzen wie Froschbiss, Seekanne, Hornblatt und Nadelsimse reduzieren die Algenbildung, weil sie Nährstoffe binden und das Wasser mit Sauerstoff anreichern. Auch Wasserspiele und Bachläufe sorgen für eine zusätzliche Belüftung und wirken so der Algenbildung entgegen. Wenn die grüne Plage bereits Überhand genommen hat, hilft meist nur noch das regelmäßige Abfischen mit einem Kescher.

Seerosen stufenweise einsenken


Die beste Zeit, um den Teich mit Seerosen zu verschönern, liegt im Frühjahr oder Sommer. Frisch in Körbe gepflanzt, sollten sie allerdings nicht sofort auf ihre endgültige Wassertiefe gesetzt werden. Selbst Sorten für sehr tiefes Wasser stehen zunächst besser im flachen Wasser, das sich schneller erwärmt und den Seerosen das Anwachsen erleichtert. Haben sich Blätter gebildet, kann man sie in tiefere Bereiche umsetzen.

(Quelle:www.mein-schoener-garten.de)

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