Montag, 14. April 2014

Gartentips für den Monat April

Im April gibt es vor allem im Gemüsegarten sehr viel zu tun. Ob Zwiebeln, Kohl, Tomaten oder Melonen - jetzt wird ausgesät und angepflanzt

Tomaten und Paprika jetzt pflanzen


Ab Mitte April können selbst gezogene oder gekaufte Tomaten- und Paprikapflänzchen ins Frühbeet oder Gewächshaus gesetzt werden. Lockern Sie die Erde tiefgründig, verteilen Sie Kompost (ca. 5 Liter pro Quadratmeter) und Hornmehl (ca. 70 g pro Quadratmeter) darauf und arbeiten Sie beides oberflächig ein. Der Ballen der Tomatenpflanzen sollte ca. 5 cm tiefer als vorher in die Erde gesetzt werden, so bilden die Jungpflanzen auch an der Stängelbasis neue Wurzeln. Lassen Sie mindestens 50 Zentimeter Platz zwischen den Pflanzen. Drücken Sie Tomaten und Paprika gut an und gießen Sie sie. Nicht vergessen: Rankhilfen danebenstecken.
Tomaten pikieren Wenn sich die ersten richtigen Blätter entfalten, müssen die Pflänzchen vereinzelt werden

Tomaten pikieren


Wenn Sie Ihre Tomaten in Aussaatschalen gesät haben, müssen Sie die jungen Pflänzchen vereinzeln, sobald sie die ersten richtigen Blätter entfalten. Heben Sie die Wurzeln vorsichtig mit einem speziellen Pikierholz oder dem Griffende eines Esslöffels aus der Erde und setzen Sie sie einzeln in kleine Töpfe mit Gemüseerde.

Gemüsenetze aufstellen


Mit engmaschigen Netzen schützen Sie Ihre Gemüsekulturen wirkungsvoll vor den Larven von Gemüsefliegen (Kohlfliege, Möhrenfliege, Zwiebelfliege). Bedecken Sie Pflanzen direkt nach der Aussaat oder Pflanzung mit den Netzen, um die Eiablage der Fliegen zu verhindern. Sinnvoll sind lange Bügel aus Federstahl als Netzstützen, damit die Netze nicht direkt auf den Pflanzen aufliegen. Die Randbereiche sollten Sie mit Erde oder Brettern abdichten.


Rettich aussäen


Rettiche können Sie von Frühjahr bis Herbst anbauen – über den Erfolg entscheidet aber die richtige Sortenwahl. Ab April können Frühlings- und Sommerrettiche wie die roten, weißen und rosaroten Varianten des beliebten „Ostergruß“' gesät werden.

Bohnen vorziehen


Buschbohnen und Stangenbohnen sind kälteempfindlich, daher empfiehlt sich vor allem in rauen Lagen die Vorkultur in Töpfen. Setzen Sie die jungen Pflanzen ab Anfang Mai unter Vlies samt Topfballen ins Gemüsebeet – am besten in Mischkultur mit Zuckermais. Vorteile der frühen Anzucht: Sie können früher ernten und die Jungpflanzen sind vor Bohnenfliegen und Schnecken sicher.
Zwiebeln stecken Zwiebeln gehören zu den ersten Gemüsen die im Frühjahr ins Freiland dürfen

Zwiebeln stecken


Weichen Sie Steckzwiebeln vor dem Pflanzen über Nacht in zimmerwarmem Wasser ein. So bilden sie früher Wurzeln und fassen im Beet schneller Fuß. Die Zwiebeln werden gewöhnlich in Reihen gesteckt. Der Absand zwischen den Reihen sollte 15 bis 20 cm betragen. Sind alle Zwiebeln ausgebracht, häufelt man die Reihen mit der Rückseite des Rechnens etwas mit Erde an und drückt sie dann fest an.

Kartoffeln pflanzen


In milden Regionen können Sie ab Anfang April Kartoffeln pflanzen. In Spätfrostlagen sollten Sie sicherheitshalb bis Mitte April warten. Ein leichter Nachtfrost richtet allerdings an den jungen Pflanzen nicht allzuviel Schaden an, da die Knollen anschließend gut wieder durchtreiben. Legen Sie die Pflanzkartoffeln in maximal zehn Zentimeter tiefe Erdmulden und halten Sie einen Pflanzabstand von etwa 30 Zentimeter in der Reihe und 40 Zentimeter zwischen den Pflanzreihen ein. Wichtig: Vorgekeimte Kartoffeln vorsichtig mit Erde bedecken, damit die weichen Keime nicht abbrechen.

Salat aussäen


Salatpflanzen haben eine relativ kurze Kulturzeit. Wenn Sie jetzt ersten selbst gezogenen Jungpflanzen ins Beet umgesetzt haben, sollten Sie gleich die nächsten Salatsamen aussäen – so können Sie die ganze Gartensaison hindurch frischen Salat ernten. 
 
 
Quelle: ( http://www.mein-schoener-garten.de/de/gartenpraxis/monatliche_gartentipps/nutzgarten-die-besten-gartentipps-im-april-73671)

Sonntag, 5. Januar 2014

Gartentips für den Winter

Gartenboden kalken


Der Winter ist ein guter Zeitpunkt, um den Boden mit kohlensaurem Kalk zu versorgen. Kalken Sie aber nicht einfach darauf los, sondern messen Sie zuvor den pH-Wert Ihres Gartenbodens (einfache Testsets sind im Fachhandel erhältlich). Denn: Zu hohe Kalkgaben bauen den Humusanteil ab, setzen viel Stickstoff frei und lassen den Boden auf Dauer verarmen. Daher sollte man erst kalken, wenn folgende Richtwerte unterschritten werden: reiner Sandboden (pH 5,5), lehmiger Sandboden (pH 6,0), sandiger Lehmboden (pH 6,5) und reiner Lehm- oder Lössboden (pH 7). Eine leichte Anhebung des pH-Wertes ist übrigens auch mit Kompost möglich, daher ist eine Kompostgabe bei leichtem Kalkmangel in der Regel die bessere Alternative.
Umgraben
Quelle:www.mein-schoener-garten.de
Schwere Böden sollten Sie bereits im Herbst umgraben, das spart im Frühjahr Arbeit

Böden umgraben


Schwere Lehmböden sollten Sie vor dem ersten Frost umgraben. Denn die winzigen Wassereinlagerungen in der Erde gefrieren und sprengen durch ihre Ausdehnung die groben Erdschollen. Bis zum Frühjahr entsteht so eine feinkrümelige, schon annähernd einsaatfertige Erde. Experten nennen dieses Phänomen auch Frostgare.

Frostschutz für Wintergemüse


Schützen Sie Grünkohl, Winterwirsing, Porree und Rosenkohl vor starken Temperaturschwankungen. Wechseln sich sonnige Tage mit frostigen Nächten ab, sollten Sie die Pflanzen mit Wintervlies schattieren.

Junge Weinreben und Kiwis vor Frost schützen


Wenn Sie in diesem Jahr neue Weinstöcke und Kiwis gepflanzt haben, sollten Sie die Setzlinge im ersten Winter vorsichtshalber mit Vlies oder Jutesäcken schattieren. Ab dem zweiten Standjahr sind die Pflanzen so gut eingewurzelt, dass ein Winterschutz nicht mehr erforderlich ist.
Waldmeister
Quelle: www.mein-schoener-garten.de

Wer nicht aussäen will, kann auch vorgezogene Waldmeister-Pflänzchen beim Gärtner kaufen

Waldmeister im Winter selbst aussäen


Eine mehrwöchige Kälteperiode ist Voraussetzung, damit die winzigen Waldmeister-Samen keimen. Säen Sie in flache Schalen mit Anzucht- oder Kräutererde und stellen Sie die Gefäße vor Regen und Schnee geschützt im Freien auf. Bis zur Keimung die Erde gleichmäßig feucht halten. Im Frühjahr können Sie die Pflänzchen in kleine Töpfe pikieren und später an Ort und Stelle pflanzen. Tipp: Eine Direktsaat ist möglich, gelingt aber nur bei unkrautfreiem Boden. Unter lichten Gehölzen vermehrt sich die Maibowlen-Pflanze willig und besiedelt über Ausläufer im Laufe von ein paar Jahren auch größere Flächen.


Kompost für Johannisbeeren und Stachelbeeren


Ihre Johannisbeeren und Stachelbeeren können Sie bereits im Winter mit frischem Kompost mulchen. Die Nährstoffe werden bis zum Frühjahr freigesetzt und stehen den Sträuchern dann pünktlich zum Saisonbeginn zur Verfügung.

Alte Beerensträucher umpflanzen


Schwarze Johannisbeeren und Jostabeeren entwickeln sich oft so kräftig, dass sie an ihrem ursprünglichen Standort viel zu viel Platz beanspruchen. Im Winter können Sie die Sträucher ganz einfach umpflanzen. Heben Sie den Wurzelballen mit demSpaten großzügig aus und umwickeln Sie ihn mit einem verrottbaren Ballentuch. Am neuen Standort ein entsprechend großes Pflanzloch ausheben, den Grund mit der Grabgabel tief lockern. Tipp: bei schweren Böden ca. zehn Zentimeter hoch Kompost einfüllen. Anschließend den Strauch mit dem Ballentuch einsetzen, rundherum Erde anfüllen, das Ballentuch oben öffnen. Nach dem Angießen die Pflanzstelle mit Kompost und Laub abdecken.
Quelle:( www.mein-schoener-garten.de)

Sonntag, 13. Oktober 2013

Altersgerechten Garten rechtzeitig einrichten

Alt zu werden, muss man akzeptieren, aber auch lernen. Die Gartenarbeit wird beschwerlicher und kostet mehr Zeit. Die nötige Zeit ist zwar da, aber das Gehen wird langsamer, das Bücken beschwerlicher. Heben, Tragen und Knien bereiten mehr Mühe – auch kann man plötzlich ohne Partner dastehen. Aber muss man deshalb gleich den Garten aufgeben? Die Abhilfe ist, den Garten rechtzeitig altersgerecht einzurichten, ihn pflegeleichter und arbeitssparender, aber auch barrierefreier zu gestalten. Dabei soll er aber auch den Erfordernissen der Kleingartenordnung entsprechen, insbesondere bezüglich des Anbaus von Obst und Gemüse auf mindestens einem Drittel der Gartenfläche. Aus den Erfahrungen vieler älterer Gartenfreunde sollen dazu im Folgenden einige Anregungen gegeben werden. Das Abgehen vom Grabegarten und der langfristige Übergang zum Mulchgarten reduziert jene Arbeiten, die ein Knien und Bücken erfordern. Im Grabegarten kann man bei guter Humusversorgung den Spaten durch die Gartenkralle ersetzen. Eine herbstliche Gründüngung mit abfrierenden Zwischenfrüchten spart das vorwinterliche Umgraben, im Frühjahr reicht der Grubber für die Bodenbearbeitung aus
Im Gemüseanbau gibt es viele arbeitserleichternde Anbauverfahren, wie den Anbau von Stangenbohnen statt Buschbohnen, den Freilandgurkenanbau an einem Klettergerüst, die Aussaat mit das Vereinzeln minimierenden Saatbändern, den Anbau von Erbsen an Reisern oder von Baumtomaten, den Einsatz getopfter Pflanzen u.a.
Längere Zeit auf dem Beet verbleibende bzw. überwinternde Gemüsearten wie Brokkoli, Rosen-, Grün- und Blumenkohl und Winterporree kommen den Erfordernissen des altersgerechten Gemüseanbaues ebenso entgegen wie der Kartoffelanbau. Mit einer Erdbeerpyramide kann man Erdbeeren auf Etagen acht bis zehn Jahre in Wechselkultur anbauen. Auch der Anbau von Beerenobst und Niederstamm- bzw. Spindelobstgehölzen ist arbeitsärmer. Bodendecker und ausdauernde Blumenarten anzupflanzen, erleichtert ebenfalls die Arbeit – insbesondere, wenn diese Flächen gemulcht werden. Bedeutsam ist auch die Nutzung von Folie, Vlies und Kulturschutznetzen zur Verfrühung, zur Unkrautunterdrückung, zur Insektenabwehr und zur Vermeidung der Verschlämmung des Bodens bei Starkniederschlägen und beim Gießen mit der Kanne. Schwere Arbeitsgeräte durch leichtere zu ersetzen, ist genauso wichtig wie die Stiellänge der Gartengeräte einer aufrechten Körperhaltung anzupassen oder sich neuere Geräte wie eine Gartenkralle anzuschaffen.

Mit Mulch kontra Unkraut. Foto: Dr. Trepte
Auch bei Freilandgurken kann man die Ernte erleichtern. Foto: Dr. Trepte

Bezüglich der Wegegestaltung sollte man von vornherein auf Barrierefreiheit achten. Was man in jüngeren Jahren spielend überwindet, kann im Alter eine schwer zu nehmende Hürde sein. Und können die Beete nicht schmaler angelegt werden, um ohne Verrenken an alle Reihen heranzukommen?
Auch über die Bewässerung muss man nachdenken: Leichtere Gießkannen, hochgestellte Regentonnen, aus denen das Wasser mit eigenem Druck in den Schlauch fließt, oder ein Beregnungs- bzw. Rieselschlauch kann die schwere Arbeit des Wasserschleppens erleichtern.
Es muss also nicht nur das oft propagierte kostenintensive Hochbeet sein, das den altersgerechten Garten kennzeichnet, wenn auch schmalere Hochbeete (außer beim Gießen) den Rücken schonen können.
Am besten ist es, bereits bei der Gartenübernahme daran zu denken, dass man die Parzelle auch im fortgeschrittenen Alter noch nutzen möchte. Aber spätestens, wenn man voraussieht, dass man die körperliche Arbeit nicht mehr bewältigen wird, ist es Zeit, an eine Umgestaltung zu denken. Die erforderliche Umgestaltung des Gartens und der Nutzung beginnt man zweckmäßigerweise schon frühzeitig, wenn man die Arbeiten weitgehend noch selbst verrichten und die erforderlichen Schritte in Ruhe angehen kann.
Dass man sich im Alter seine Wohnung auch etwas anders einrichtet, ist nicht ungewöhnlich – warum sollte das im Garten anders sein, meint

Dr. Rudolf Trepte   

(Quelle:  http://lsk-kleingarten.de/page/fachberatung/allgemeine-gartentipps/altersgerechter-garten/)

Die Angst vor der Einheitssaat

 

BDG-Logo 213Die Europäische Kommission legte am 6. Mai 2013 den Entwurf einer Verordnung zur Neuregelung des Saatgutrechts in Europa vor. Erste Meldungen zur Novellierung der Verordnung schreckten Hobbygärtner in ganz Europa auf.                           Logo: BDG

So hieß es vorab in verschiedenen Medienbeiträgen, dass neben Landwirten zukünftig auch Haus- und Kleingärtner nur noch lizensiertes Saatgut verwenden dürfen und der Tausch von nachgebautem Saatgut untereinander rechtswidrig sei.
Die EU-Kommission wies daraufhin Regulierungspläne für den Hobbygärtner zurück. Wie das Papier nun bestätigt, sollen die neuen Regeln ausschließlich für professionelle Akteure, die pflanzliches Saatgut erzeugen, gelten.
Trotzdem sieht der Bundesverband Deutscher Gartenfreunde (BDG) die Entwicklung mit Sorge. Kleingärtner, die Sämereien im Fachhandel erwerben, sind betroffen, denn der darf für den Privatgebrauch nur Samen verkaufen, der ein teures Zulassungsverfahren hinter sich hat.
Viele kleine Saatguthersteller können sich die Lizensierung nicht mehr leisten. Damit kann es für Hobbygärtner, die ihr Saat- und Pflanzgut von Klein- und Kleinsterzeugern oder auf Pflanzenmärkten und Raritätenbörsen beziehen, zukünftig schwieriger werden, alte und rare oder regionale Pflanzensorten zu erwerben.
Als Folge dieser Regelungen wird der Markt zunehmend von wenigen großen Herstellern dominiert. Das wirkt sich nicht nur auf die Saatgutpreise aus, sondern schränkt zudem die Vielfalt ein. Den Markt dominieren immer mehr Hybrid-Sorten, die sich nicht weitervermehren lassen.
„Erhaltung durch Nutzung" ist der wichtigste Beitrag der Gartenfreunde zur Bewahrung der Kulturpflanzenvielfalt. Deshalb appellierte der BDG mit einem Positionspapier an die Bundesregierung und alle politischen Akteure, sich dafür einzusetzen, den Marktzugang für Saat- und Vermehrungsgut sowohl von Obst und Gemüse als auch von alten landwirtschaftlichen Sorten weiter zu entbürokratisieren.

(Quelle: Thomas Wagner - Wissenschaftlicher Mitarbeiter BDG)

Gartentips für den Monat Oktober

Die Gartensaison geht langsam aber sicher dem Ende entgegen. So bereiten Sie Ihre Pflanzen im Ziergarten auf die kalte Jahreszeit vor.

Prachtkerzen zurückschneiden


Um die Lebensdauer der kurzlebigen Staude zu verlängern, sollte man sie gleich nach dem Verblühen zurückschneiden. Der Herbst-Rückschnitt hilft der Prachtkerze, Kraft für das nächste Jahr aufzusparen. Um die Pflanze vor Frost zu schützen wird sie im November mit Herbstlaub abgedeckt. Fichtenzweige verhindern, dass Herbststürme die aufgeschichteten Blätter gleich wieder davontragen.
Rosen schneiden Rosen können im Herbst schon einmal grob zurückgeschnitten werden

Rosen: Leichter Rückschnitt


Öfterblühende Rosen brauchen bereits im Herbst einen leichten Rückschnitt. Kürzen Sie mit der Gartenschere alle besonders langen, sparrigen Triebe, so dass ein gleichmäßiger Strauch mit einer kompakten Krone entsteht. Der richtige Rückschnitt findet allerdings erst im nächsten Frühjahr statt, sobald die Forsythien ihre Blüten öffnen.

Bonsai schützen


Wie die Bäume in der Natur bereiten sich auch Bonsais langsam auf den Winter vor. Sie benötigen weniger Wasser, größere Schnittmaßnahmen sollten nicht mehr erfolgen. Da die Pflanzschalen bei anhaltendem Frost leicht durchfrieren, gräbt man die Wurzelballen zum Monatsende samt Gefäß ins Gartenbeet ein. Der Erdboden isoliert und schützt die Wurzeln

Sommergrüne Gehölze umpflanzen


Wenn Sie einen größeren sommergrünen Strauch oder Baum umpflanzen wollen, sollten Sie das noch im Herbst tun. Grund: Die Pflanze hat dann ausreichend Zeit, um bis zum nächsten Austrieb neue Wurzeln zu bilden. Warten Sie, bis die meisten Blätter abgefallen sind, und graben Sie das Gehölz dann mit einem großzügig bemessenen Wurzelballen aus. Der Boden am neuen Standort wird mit Komposterde ausgebessert und das Gehölz möglichst ohne Lagerzeit gleich wieder eingesetzt. Ausnahme: Immergrüne Gehölze pflanzt man im Spätsommer oder – besser – im zeitigen Frühjahr um. Sie sollten bis zum Winter gut eingewurzelt sein, da sie bei Frost sonst Blattschäden erleiden können.
Das könnte Sie auch interessieren:

Wintergrüne Stauden vom Laub befreien


Achten Sie darauf, dass wintergrüne Stauden wie Gänsekresse (Arabis) und Hornkraut (Cerastium) im Winter nicht vollständig unter einer Laubschicht verschwinden. Sie faulen unter der feuchten Decke leicht.

Sommerblumen kompostieren


Viele Sommerblumen sind ab Ende Oktober nicht mehr besonders ansehnlich. Räumen Sie jetzt die Beete ab und entsorgen Sie die Pflanzen auf dem Kompost. Den Boden Ihrer Sommerblumenbeete können Sie auch im Oktober noch mit einer schnell wachsenden Gründüngung wie Raps oder Winter-Roggen aufbessern.

(Quelle:  http://www.mein-schoener-garten.de/de/gartenpraxis/monatliche_gartentipps/ziergarten-die-besten-gartentipps-im-oktober-38729)

Mittwoch, 29. Mai 2013

Gartentips im Monat Juni

osen düngen, Hecken schneiden, Stauden teilen: Im Ziergarten ist im Juni einiges zu tun. Hier haben wir für Sie die wichtigsten Arbeiten aufgelistet.
Rose Mit dem Sommerschnitt nach der ersten Blüte regen Sie den Neu-Austrieb an

Rosen: Verwelkte Blüten abschneiden


Wenn bei öfterblühenden Beet-, Strauch- und Kletterrosen die ersten Blüten verwelkt sind, sollten Sie diese umgehend abschneiden. Blütenbüschel schneiden Sie direkt oberhalb des obersten Blatts ab, bei einzeln stehenden Blüten entfernen Sie die beiden obersten Blätter mit. Mit dem Rückschnitt stimulieren Sie die Pflanze, neue Blütenknospen zu bilden.

Rosen düngen und wässern


Öfterblühende Rosen brauchen im Juni noch einmal Dünger, damit sie nach dem Entfernen der alten Blüten wieder gut durchtreiben. Versorgen Sie die Pflanzen am besten mit einem organischen oder mineralischen Mehrnährstoffdünger.

Bunte Margeriten teilen


Die 70 Zentimeter hohe Bunte Margerite (Chrysanthemum coccineum) ist von Natur aus kurzlebig. Damit Sie trotzdem möglichst lange etwas von der attraktiven Blütenstaude haben, sollten Sie die Pflanze mindestens alle zwei Jahre nach der Blüte im Juni/Juli abschneiden, in faustgroße Stücke teilen und an anderer Stelle wieder ins Beet setzen. Auf diese Weise wirken Sie dem natürlichen Alterungsprozess entgegen.


Rückschnitt für Polsterstauden


Der Frühlingsflor im Steingarten ist im Juni endgültig vorbei. Schneiden Sie früh blühende Polsterstauden wie Blaukissen, Polster-Phlox und Steinkraut (Alyssum) jetzt zurück, damit sie schön kompakt bleiben. Das Gleiche gilt für flache Halbsträucher wie Schleifenblume (Iberis), Sonnenröschen (Helianthemum) und Heiligenkraut (Santolina). Mit einer Heckenschere geht der Rückschnitt am schnellsten. Faustregel: Etwa ein Drittel der Trieblänge entfernen.

Rittersporn: Blüten abstützen


Hohe Stauden mit schweren Blütenständen wie beispielsweise der Rittersporn knicken bei Wind und starken Gewitterschauern leicht ab. Deshalb sollten Sie die Blütenstängel jetzt abstützen. Im Gartencenter sind spezielle Staudenstützen aus haltbarer Glasfaser oder kunststoffummanteltem Draht erhältlich – aus geschälten Weidenruten kann man die Stützen aber auch selbst herstellen.

Bart-Iris verjüngen


Alle Bart-Iris-Sorten breiten sich durch waagerechte Wurzelstöcke aus, die dicht unter der Bodenoberfläche liegen. Wenn im Zentrum der Pflanzen die Blütenfülle langsam nachlässt, müssen Sie Ihre Bart-Iris teilen. Graben Sie die Wurzelstöcke nach der Blüte aus und zerteilen Sie die äußeren, jüngsten Rhizomteile mit einem scharfen Messer in etwa zehn Zentimeter lange Stücke mit mindestens einem Blattschopf. Kürzen Sie die Blätter anschließend etwa um die Hälfte ein und pflanzen Sie die Teilstücke anschließend so flach wieder ein, dass ihre Oberseite nur rund ein bis zwei Zentimeter hoch mit Erde bedeckt ist.

Akeleien zurückschneiden


Schneiden Sie die halbreifen Samenstände der Akeleien ab, bevor sie sich öffnen und ihre Samen ausstreuen. Durch Selbstaussaat können die attraktiven Stauden sonst schnell größere Gartenbereiche vereinnahmen. Außerdem verdrängen die vitalen Sämlingspflanzen mit der Zeit die gekauften Edelsorten – irgendwann sind dann im Staudenbeet nur noch die blauen Blüten der Wildart zu sehen.


(Quelle:  http://www.mein-schoener-garten.de/de/gartenpraxis/monatliche_gartentipps/ziergarten-die-besten-gartentipps-im-juni-27500)

Gartentips für den Monat Mai

Seerosen pflanzen


Das Wasser im Gartenteich hat im Mai die richtige Temperatur, um neue Seerosen zu pflanzen. Setzen Sie die Seerosen in spezielle Pflanzkörbe mit Seerosenerde und senken Sie die Körbe auf die für die jeweilige Seerose richtige Wassertiefe ab. Beschädigte und abgestorbene Blätter sollten Sie vor dem Pflanzen entfernen und die Topfoberfläche anschließend mit einer Schicht Kies vor dem Aufschwimmen schützen. Grobmaschige Gittertöpfe kleiden Sie am besten mit Vlies oder Sackleinen aus, damit die Seerosenerde nicht ausgespült wird.

Gartenteich: Schwertlilien teilen


Alle paar Jahre haben sich die Schwertlilien am Gartenteich so stark ausgebreitet, dass man sie teilen muss. Heben Sie die Pflanzen nach der Blüte samt Pflanzkorb aus dem Wasser und teilen Sie die Rhizome mit einem Messer oder einem scharfen Spaten in etwa faustgroße Rhizomstücke mit mindestens einem Blattschopf. Die Blattschöpfe kürzen Sie mit einem Messer auf eine Handbreit über dem Ballen ein und setzen die Stücke anschließend mit frischer Erde wieder in Pflanzkörbe. Wichtig: Setzen Sie die Rhizomstücke nicht zu tief! Sie sollten nur leicht mit Erde bedeckt sein.

Blumenwiese anlegen


Der Mai ist ein guter Monat, um eine Blumenwiese anzulegen. Graben Sie die Fläche um, zerkleinern Sie grobe Erdklumpen mit einem Kultivator und ebnen Sie die Fläche mit einer Harke ein, so dass ein feinkrümeliges Saatbett entsteht. Am besten eignet sich dafür eine Heuharke aus Holz oder Aluminium. Die Samen werden nach Packungsanleitung ausgesät, leicht eingeharkt und nach der Aussaat bis zum Keimen gleichmäßig feucht gehalten. Wichtig: Verwenden Sie ausschließlich Saatgut-Mischungen, die auf Ihre Bodenverhältnisse abgestimmt sind – eine Blumenmischung für magere Sandböden beispielsweise verschwindet innerhalb weniger Jahre wieder, wenn sie auf einem feuchten Lehmboden ausgesät wird.

Direktaussaat von Sommerblumen


Ab Mitte Mai können Sie frostempfindliche Sommerblumen wie Kapuzinerkresse und Ringelblume direkt ins Beet aussäen. Diese blühen zwar später als ihre auf der Fensterbank vorgezogenen Kollegen, dafür hat man aber auch wesentlich weniger Arbeit.

Stauden Pinzieren


Wollen Sie Ihre sommerliche Staudenpracht länger genießen, können Sie die Blütenpflanzen ganz einfach austricksen und zwar durch sogenanntes Entspitzen, auch Pinzieren genant. Dazu Anfang bis Mitte Mai, wenn die Pflanzen etwa 20 Zentimeter hoch sind, ungefähr ein Drittel der Triebe per Hand auskneifen. Neben einer späteren Blüte haben diese Pflanzen eine bessere Standfestigkeit und eine bessere Verzweigung. Hierfür geeignet sind z. B. Indianernessel, Hoher Phlox, Sonnenbraut sowie Raublatt-und Glattbatt-Aster.

Rosen: Sternrußtau bekämpfen


Sternrußtau ist die häufigste Rosenkrankheit. Befallene Blätter haben unterschiedlich große und unregelmäßig geformte, grauschwarze Flecken mit strahlenförmig auslaufenden Rändern. Bei ersten Anzeichen eines Befalls sollten Sie sofort Ihre Rosen mit Fungiziden behandeln, sonst droht massiver Blattfall.

Rindenmulch ausbringen


Eine Mulchschicht im Beet hat viele Vorteile: Sie versorgt den Boden mit Humus, hält ihn locker und länger feucht. Anfang Mai ist der beste Zeitpunkt, um sie auszubringen, denn der Boden hat sich jetzt ausreichend erwärmt. Bewährt haben sich Holzhäcksel, Rindenmulch oder Rindenkompost. Wichtig: Streuen Sie vor dem Abdecken des Bodens reichlich Hornspäne aus, da die Zersetzungsprozesse in der nährstoffarmen Mulchschicht viel Stickstoff binden.

Bewurzelte Steckhölzer stutzen


Blütensträucher, die Sie im Januar durch Steckholz vermehrt haben, besitzen im Mai in der Regel schon recht lange neue Austriebe. Schneiden Sie diese jetzt mit einer scharfen Gartenschere um etwa zwei Drittel zurück und versorgen Sie die Jungpflanzen anschließend mit etwas Dünger. So erhalten sie noch einmal einen Wachstumsschub und bilden von Anfang an eine gute Verzweigung.
Tränendes Herz Das Tränende Herz zieht gleich nach der Blüte die Blätter ein

Tränendes Herz: Vegetationszeit verlängern


Das Tränende Herz zieht sich gleich nach der Blüte in seine Wurzel zurück und ist in der Regel bis zum Hochsommer verschwunden. Wenn Sie die Vegetationszeit der Pflanze verlängern wollen, sollten Sie sie einfach regelmäßig gießen. So können Sie das Vergilben der Blätter um etwa zwei Wochen hinauszögern.

Staudenbeete nicht hacken


Vor allem Wald- und Waldrandstauden mögen es nicht, wenn ihr Wurzelbereich ständig mit einer Hacke durchgearbeitet wird. Pflanzen Sie Ihre Stauden besser gleich mit dem richtigen Pflanzabstand, damit sich der Pflanzenteppich innerhalb weniger Jahre schließt und kaum noch Unkraut durchlässt. Bis dahin sollten Sie alle Unkräuter mit der Hand ausjäten und die Fläche bei Bedarf mulchen, um den Boden feucht zu halten und neues Unkraut zu unterdrücken.

(Quelle:  http://www.mein-schoener-garten.de/de/gartenpraxis/monatliche_gartentipps/ziergarten-die-besten-gartentipps-im-mai-25206 )

Freitag, 22. März 2013

Schritt für Schritt zum eigenen Kleingarten



Ein Kleingarten soll es sein, was muss ich beachten? Wie funktioniert das mit dem Pachten?

Ich kenne das selbst, als wir nach Leipzig gezogen sind und ich für meine Familie ein Rückzugsgebiet gesucht habe.
Ohne jetzt gleich jemanden die Motivation zu nehmen, aber wenn die Entscheidung einmal gefallen ist, sollte sich jeder darüber im klaren Sein, das ein Kleingarten nicht nur aus Grill, Liegestuhl oder Pool besteht. Es liegt zwar an jedem Selbst, wie aufwendig und pflegebedürftig der Garten angelegt wird, jedoch Arbeit gibt es immer.




Auswahl der Kleingartenanlage.

Hier beginnt nicht nur die Qual der Wahl, sondern auch leider oft die Selbstüberschätzung.
Viele denken ein Weg zum Garten in nur 20 Minuten mit dem PKW ist doch kein Problem. Das mag stimmen, nur stellen Sie sich mal vor sie haben nach der Arbeit lust, um etwas in der Parzelle zu tun, und müssen dieselbe Strecke durch den noch anhaltenden Berufsverkehr fahren? Hand auf Herz, viele entspannen dann doch lieber auf den Balkon.
Tipp von mir: je kürzer der Weg, desto eher fährt man auch „nur mal kurz“ hin. Das erhöht den Nutz- und Erholungseffekt enorm.
Wenn man sich nun in der näheren Umgebung auf den Weg macht, um sein neues Domizil zu finden, empfehle ich das Wochenende.
Warum?  Da sind die meisten Kleingärtner in ihren Parzellen und man lernt nicht nur den eventuellen perfekten Garten, sondern auch das Umfeld (die anderen Gartenfreunde) kennen. Das kann sonst zu einem Problem werden das viele Unterschätzen. Nicht nur der Garten, auch die Nachbarn sollten passen. Der Altersunterschied ist dabei meist kein Problem, gerade ältere Gartenfreunde freuen sich , wenn vor allem Familien mit Kindern als neue Nachbarn kommen. Ihnen sollte generell klar sein das bei einer Parzellengröße zwischen 200 und 400 m² man nie besonders weit weg ist vom Nachbarn und das nach allen Seiten.  Gartenfreunde sind  freundlich so kann man in einem ersten Gespräch am Zaun mit ein paar allgemeinen Fragen schnell klären, ob es passt oder nicht.



Am passenden Garten vorbei gegangen!

Gerade Neugärtner laufen auf der Suche oftmals an den Filetstücken einer Anlage vorbei, ohne es zu merken. Zuhause berichten Sie über einen Garten, indem das Unkraut 1 Meter stand und man doch lieber auf einen Garten hofft, der „Saatvorbereitet „ ist. Spätestens, wenn Sie diesen gefunden haben und 4 Wochen dort nicht waren, stellen sie fest nichts wächst so schnell so hoch wie die Pflanzen, die sie nicht gesät haben, sprich das Unkraut. Ich möchte damit sagen, bevor sie an einen Garten vorbeilaufen, der vielleicht nicht frisch gemäht ist, sollte man den Aufwand überblicken und auch den Verein ansprechen und um Unterstützung fragen. Mir ist derzeit kein Kleingartenverein bekannt, der in solchen Fällen Unterstützung verwehrt um Licht ins dunkle zu bringen.


Der Kleingarten steht fest.

Sie haben Ihren Garten gefunden und wollen nun tatkräftig loslegen. In der Regel gibt es einen Vorbesitzer, mit dem man ein Besichtigungstermin vereinbart, sollte das nicht klappen so hat der Verein meist den Schlüssel und dieser die entsprechenden Informationen über die Parzelle. Wichtig ist in der Regel ob Strom und Wasser anliegt, das spart Geld. Ein Glücksfall wenn man einen Verein, wie den KGV Leipzig Stünz e.V. findet der einen Brunnen besitzt und somit keine extra Trinkwasserkosten anfallen.
Wenn Ihnen nun alles soweit gefällt und man sich handelseinig geworden ist, sollte eins beachtet werden. Zu jeder Parzelle, die frei ist oder vom Vorbesitzer übergeben wird muss es ein sogenanntes Schätzprotokoll geben. Das bedeutet, dass hier der reelle Wert der Parzelle mit Laube, Pflanzen, Bäume usw. von einem unabhängigen Prüfer bestimmt wurde, dieses darf nicht älter als 2 Jahre sein. Verkaufspreise fallen aber erfahrungsgemäß oft unter diesem Schätzwert aus. Hier noch ein Hinweis, der oftmals nicht beachtet wird. Ein Kleingartenverein verpachtet nur Land, nicht eventuelle Pflanzen, Bäume oder Gartenlauben. Für deren Instandhaltung ist jeder Kleingärtner selbst verantwortlich und der Verein kann bei Pachtende den Rückbau verlangen, wenn diese sich im baufälligen Zustand befindet.



Ein Kleingartenpachtvertrag wird abgeschlossen.

Sie haben den Garten ihrer Wahl gefunden, sind sich mit dem Vorbesitzer einig, dann folgt nun der nächste Schritt. Vereinbaren Sie mit dem Vorstand des Vereines einen Termin um den Pachtvertrag abzuschließen. Hier noch ein wichtiger Hinweis: Bezahlen Sie an den Vorpächter keine Ablöse ohne den Pachtvertrag. Bei uns im KGV Leipzig Stünz e. V. werden jeweils beide Parteien, also der scheidende Pächter und der neue Gartenfreund zu einem Termin eingeladen. 

Wenn nun auch der Vorstand des Vereines der Meinung ist, dass Sie in den Kleingartenverein passen. Wird Ihnen der Pachtvertrag zum Lesen vorgelegt und Sie werden auf die grundlegenden Rechte und Pflichten hingewiesen. Diese erfindet nicht jeder Verein für sich selbst, es gilt einheitlich das Bundeskleingartengesetz und zusätzlich die Kleingartenordnung des Stadtverbandes der LeipzigerKleingärtner und die Satzung des Vereines. Es empfiehlt sich vorbereitet zu sein in diesem Gespräch, stellen Sie alle Fragen, die ihnen auf dem Herzen liegen. 
Die wichtigste Frage, die Sie stellen sollten, lautet: Was kostet der Kleingarten pro Jahr. Die Jahresgartenpacht errechnet sich aus einem einheitlich festgelegten Preis pro m²+ Mitgliedsbeitrag des Vereines+Grundversicherungen+Umlagen, die die Mitglieder des Vereines in einer Jahreshauptversammlung gemeinsam beschlossen haben. Meist werden diese Umlagengelder verwendet, um Projekte in dem Verein zu verwirklichen. Dazu kommt die Abrechnung des Stromverbrauches 1mal pro Jahr (den man aber selbst steuern kann). Da wir eine Brunnenanlage haben, fallen bei uns keine Trinkwasserkosten an und es gibt auch keine Wasseruhren. In anderen Vereinen sollten Sie auch hier nach den Kosten fragen. Fragen sie auch nach den Arbeitsstunden in denen alle Gartenfreunde den Verein pflegen.

Ein Pachtvertrag unterliegt dem BGB mit all seinen Vorgaben. Pachtverträge werden immer zeitlich unbefristet abgeschlossen und haben Kündigungsfristen, die Sie einhalten müssen.
Mit der Unterzeichnung des Pachtvertrages erkennen Sie alle Rechte und Pflichten an, erhalten die Schlüssel und einige Unterlagen zum Nachlesen.

Dann haben Sie es geschafft.  ENDLICH KLEINGÄRTNER.


Noch ein kleiner Hinweis an alle Neukleingärtner. Ein Verein lebt von seinen Mitgliedern und kann sich nur weiterentwickeln wenn alle Mitglieder des Vereines daran mitarbeiten. Kleingärtner sind eine liebenswerte Gemeinschaft, die Freundlich und Hilfsbereit dem Neugärtner zur Seite stehen.

Montag, 11. März 2013

Den Maulwurf aus dem Garten vertreiben

Maulwürfe sind nützliche Tiere , weil sie Engerlinge und andere Schädlinge vertilgen. Leider nehmen sie bei der Anlage ihres Höhlensystems aber wenig Rücksicht auf Rasen und Blumenbeete. Aber im Gegensatz zur Wühlmaus genießt der Maulwurf Artenschutz und darf nicht getötet werden
Häufig wird der Maulwurf fälschlicherweise als Nagetier bezeichnet. Tatsächlich gehört er zur Ordnung der Insektenfresser. Er rührt Gartenpflanzen nicht an, sondern ernährt sich ausschließlich von Insekten und deren Larven. Weit oben auf seinem Speiseplan stehen neben dem Regenwurm beispielsweise die im Boden lebenden Schädlingslarven.

Maulwürfe vertreiben

Wegen seiner gut ausgeprägten Sinnesorgane fühlt sich der Maulwurf durch Gerüche, Geräusche und Erschütterungen schnell gestört. Das kann man sich bei der Vertreibung des unerwünschten Gartenbewohners zu Nutze machen.

Unangenehme Gerüche

Als Geruchsstoffe gegen Maulwürfe werden unterschiedlichste Hausmittel empfohlen, zum Beispiel saure Milch, mit Wasser verrührte gepresste Knoblauchzehen, Hundehaare, Essigessenz, zerstoßene Lebensbaumzweige oder Pflanzenjauchen aus Wermut oder Brennnesseln. Im Fachhandel gibt es ebenfalls geruchsintensive Vergrämungsmittel, zum Beispiel Maulwurf-Schreck oder Maulwurf-Raus. Bei allen Präparaten ist es wichtig, dass man die Geruchsquellen gleichmäßig auf das Gangsystem verteilt. Dazu öffnet man alle paar Meter einen Gang und füllt die Substanzen ein. Je nach Witterung sollte man die Geruchsquellen mindestens einmal wöchentlich erneuern, bis der Maulwurf keine neuen Haufen mehr aufwirft.

Störende Schallwellen

Auch mit akustischen Methoden lassen sich Maulwürfe vertreiben. Der Klassiker sind leicht schräg in den Boden eingegrabene Flaschen, die bei Wind einen Ton erzeugen. Ebenfalls erfolgreich werden selbst gebastelte kleine Windräder eingesetzt, die einen quietschenden Ton von sich geben, dessen Schwingungen über einen Pfosten aus Metall direkt auf den Boden übertragen werden. Auch andere Klangspiele, bei denen zum Beispiel an Schnüren aufgehängte alte Löffel gegen den Metallständer schlagen, eignen sich zum Vertreiben von Maulwürfen. Die Wirkung von Ultraschallgeräten (Fachhandel) ist umstritten, es gibt aber im Internet viele Berichte von Hobbygärtnern, die diese Geräte erfolgreich gegen Maulwürfe eingesetzt haben. Auch häufiges Mähen mit einem Benzin-Rasenmäher – etwa ein- bis zweimal wöchentlich – hält den Maulwurf zumindest während der Rasensaison davon ab, den grünen Teppich zu verwüsten.

Gegensätzliche Erfahrungen

Eine probate, aber zeitaufwändige Methode besteht einfach darin, die frisch aufgeworfenen Maulwurfshügel sofort mit dem Gartenschlauch wieder einzuschlämmen. Wer das konsequent macht, veranlasst den Maulwurf dazu, sein angestammtes Revier zu verlassen und sich eine weniger stressige Bleibe zu suchen. Man findet im Internet für jede Vertreibungsmethode sowohl positive als auch negative Erfahrungsberichte. Die negativen Erfahrungen beruhen aber oft darauf, dass es sich bei den Wühlern nicht um Maulwürfe, sondern um Wühlmäuse handelt. Die Nagetiere sind gegen Lärm und üble Gerüche weniger empfindlich.

Die Besten Gartentips für März

Auch wenn es in diesem Jahr noch nicht so aussieht, für den Kleingärtner stehen die ersten Aufgaben an.

 

Blumenknollen überprüfen

Dahlien- und Gladiolenknollen, die Sie im Haus überwintert haben, sollten jetzt auf kranke Stellen untersucht werden. Werden Sie fündig, schneiden Sie diese Stellen aus und desinfizieren sie mit Holzkohlepuder oder einer Lösung aus Kaliumpermanganat.

Rasen abharken und düngen

Wenn der Frost vorbei ist, sollten Sie alte Blätter und herabgefallene Äste vom Rasen entfernen. Wichtig ist, dass der grüne Teppich jetzt viel Licht bekommt, damit er sich schnell von den Winterstrapazen erholt. Wenn es Mitte März bereits warm genug ist, sollten Sie dem Rasen außerdem mit einem Langzeit-Dünger versorgen. Im Fachhandel sind Produkte mit unterschiedlich langer Wirkungsdauer erhältlich. Achten Sie darauf, dass der Dünger auch Nährstoffanteile enthält, die sofort wirksam werden.

Rasen vertikutieren

Um Moos und Rasenfilz zu beseitigen, vertikutieren Sie ab Ende März Ihren Rasen. Achten Sie darauf, nur trockene Rasenflächen zu vertikutieren. Stellen Sie die Vertikutierhöhe richtig ein: Die Messer dürfen die Grasnarbe maximal zwei bis drei Millimeter tief einritzen. Mähen Sie den Rasen vor dem Vertikutieren auf zwei Zentimeter Höhe ab. Bewegen Sie das Gerät zunächst in Längs- und dann in Querbahnen über die Fläche, so dass ein feines Schachbrettmuster entsteht. Kahle Stellen sollten Sie gleich nach dem Vertikutieren mit frischen Rasensamen nachsäen. Wenn Sie diese Tipps beachten, bekommen die Gräserwurzeln mehr Sauerstoff, der Rasen wird dichter und strapazierfähiger.

Teich säubern

Machen Sie Ihren Gartenteich jetzt frühlingsfrisch: Säubern Sie ihn gründlich und stellen Sie sicher, dass Geräte wie Pumpen und Filter noch voll funktionsfähig sind. Wenn kein Frost mehr zu erwarten ist, können nun auch Zierfische wieder zurück in ihr Außen-Territorium.

Blütenstauden teilen

Haben manche Pflanzen letztes Jahr weniger geblüht als früher? Fallen sie auseinander oder bedrängen sie sich gegenseitig? Gute Gründe für eine Verjüngungskur! Der beste Zeitpunkt fürs Teilen der meisten Stauden ist kurz vor dem Austrieb im Frühjahr. Schneiden Sie alte Stängel eine Hand breit über dem Boden ab – falls Sie das noch nicht im Herbst erledigt haben. Die Pflanzenhorste jetzt vorsichtig ausgraben und die Wurzelballen mit Spaten oder Messer teilen. Filigrane Pflanzen können Sie mit der Hand einfach auseinanderziehen. Schneiden Sie zu lange oder vertrocknete Wurzelteile ab, und arbeiten Sie Kompost ins Pflanzloch ein. Die Teilstücke werden so tief wie vorher eingesetzt. Tipp: Stauden, die im Frühjahr blühen, sollten Sie besser im Herbst teilen.

Rosen schneiden und düngen

Alle Öfterblühenden Rosen brauchen im März einen kräftigen Rückschnitt, damit sie in der kommenden Saison üppig blühen. Der richtige Zeitpunkt ist gekommen, sobald die Forsythien ihre Blütenknospen öffnen. Entfernen Sie bei Beet-, Edel- und Hochstamm-Rosen alle erfrorenen, kranken und schwachen Triebe und schneiden Sie die restlichen auf drei bis fünf Knospen zurück. Strauch- und Kletterrosen werden in der Regel nur etwas ausgedünnt, außerdem stutzt man kräftige, unverzweigte Triebe um etwa ein Drittel bis die Hälfte. Nach dem Rückschnitt sollten Sie Ihr Rosenbeet mit einem Gemisch aus Hornmehl und reifem Kompost düngen. Alternativ können Sie einen organischen oder mineralischen Langzeitdünger verwenden.

Schnecken frühzeitig bekämpfen

Sobald die Temperaturen im März etwas milder werden, sollten Sie frisch austreibende Funkien und andere gefährdete Stauden wie beispielsweise Leberblümchen vor Schnecken schützen. Streuen Sie dazu am besten Schneckenkorn aus – es wirkt im Frühjahr am besten, weil das Nahrungsangebot noch nicht allzu groß ist. Wenn es Ihnen gelingt, einen großen Teil der ersten Schneckengeneration frühzeitig zu vernichten, werden Sie mit den gefräßigen Weichtieren im Sommer kaum noch Probleme haben.

Bäume und Sträucher umpflanzen

Der März ist der letzte Termin, um sommergrüne Bäume und Sträucher umzupflanzen. Wenn Sie länger warten, steigt bei empfindlichen Arten  das Risiko, dass sie nicht mehr anwachsen. Stechen Sie die Pflanzen mit einem möglichst großen Erdballen aus und setzen Sie sie umgehend am neuen Standort wieder ein. Faustregel: Die Gehölze sollten möglichst nicht länger als drei Jahre gestanden haben, um am neuen Standort problemlos weiterzuwachsen. Robuste Arten wie die Forsythie können allerdings auch nach vier bis fünf Jahren Standzeit noch problemlos umgesetzt werden.

Düngung mit Hornmehl

Hornmehl ist ein organischer Stickstoffdünger, der zunächst durch Bodenorganismen zersetzt werden muss, bevor die Pflanzenwurzeln den Nährstoff aufnehmen können. Der Dünger wirkt langsam und schont die Umwelt, da sein Stickstoff nicht ausgewaschen wird und daher auch das Grundwasser nicht belasten kann. Sie können damit jetzt im Frühjahr alle Stauden und Gehölze im Garten düngen, von der Aster bis zum Zier-Apfel. Übrigens: Die grobkörnigeren Hornspäne sollten Sie am besten schon im Herbst ausbringen, damit die Nährstoffe den Pflanzen im Frühjahr zur Verfügung stehen.

Zwiebelblumen düngen

Wenn Ihre Zwiebelblumen nur spärlich treiben oder die letzten Jahre immer weniger geblüht haben, sollten Sie ihnen Dünger verabreichen. Das gilt vor allem für nährstoffbedürftige Arten wie Narzisse, Tulpe oder Hyazinthe. Streuen Sie am besten einen rasch wirkenden mineralischen Volldünger aus, sobald die Pflanzen die ersten Blätter zeigen.

Kälteempfindliche Sträucher jetzt pflanzen

Kälteempfindliche Sträucher wie Sommerflieder, Lavendel, Säckelblume oder Bartblume pflanzt man am besten im Frühjahr. So können die Pflanzen bis zum nächsten Winter gut einwurzeln und sind widerstandsfähiger gegen starke Fröste.

Großblumige Clematis auslichten

Großblumige Clematis, die zweimal im Jahr blühen, sollten Sie spätestens Anfang März auslichten. Mit dieser Schnittmaßnahme können Sie die Blütenbildung steuern: Wenn Sie die Kletterpflanzen nur schwach zurückschneiden, zeigen sie ihre Hauptblüte im Frühsommer. Ein stärkerer Rückschnitt hingegen reduziert die Intensität der ersten Blüte und fördert die zweite, die im Spätsommer an den neuen Trieben erscheint.

Hornveilchen als Lückenfüller

Die frostharte Stiefmütterchen-Verwandte gedeiht am besten auf frischen Böden in sonniger Lage. Mit Hornveilchen lassen sich hervorragend größere Gehölze unterpflanzen, Randbereiche von Beeten aufwerten und sogar Pflasterfugen verschönern. Ein Rückschnitt nach der Blüte fördert eine zweite Herbstblüte und verhindert eine ungewollte Versamung.

Rittersporn aus Stecklingen vermehren

Sobald der Boden frostfrei ist, können Sie von Ihrem Lieblings-Rittersporn Ableger machen. Dazu legt man einen Teil der Wurzeln frei – die ersten Triebspitzen müssen aber etwa zehn Zentimeter lang sein und mindestens zwei Blätter haben. Schneiden Sie die ersten Triebe des Rittersporns so tief wie möglich ab, sodass jede einen schuppigen Ansatz behält. Dann werden Erdreste und braune Schuppen vorsichtig mit dem Messer entfernt. Die Triebe dann in frische Anzuchterde stecken, die mit Perlit abgedeckt wird. An einen hellen, aber kühlen Platz im Haus oder Glashaus stellen, bis sich nach etwa sechs Wochen Wurzeln gebildet haben.

Zweijährige auspflanzen

Die Zweijährigen müssen umziehen. Stiefmütterchen, Maßliebchen und Vergissmeinnicht sollten spätestens im März an ihrem Stammplatz ausgepflanzt werden.

Quelle: www.mein-schoener-garten.de

Dienstag, 25. Dezember 2012

Diskos und Kleingärtner einig gegen GEMA-Tarife

Diskos und Kleingärtner einig gegen GEMA-Tarife

Es ist zwar ein erster Teilerfolg, dass die geplante GEMA-Tarifreform zunächst auf Juli 2013 verschoben wird. Aber es geht um die endgültige Verhinderung der zu Recht kritisierten Tariferhöhung in der vorliegenden Fassung. +++

Und hier ist die sächsische Staatsregierung sowohl aus wirtschafts- als auch aus kulturpolitischen Gründen in der Pflicht, endlich aktiver gegenüber der GEMA und dem Deutschen Patent- und Markenamt  zu agieren.Insbesondere FDP-Wirtschaftsminister Morlok hat noch immer nicht begriffen, dass neben der kulturellen Verarmung vor allem im subkulturellen und alternativen Musikbereich durch die GEMA-Reform auch gravierende wirtschaftliche Verschlechterungen drohen.
Wir erwarten trotz der heutigen Ablehnung unseres Antrages, dass sich die schwarz-gelbe Koalition in nächster Zeit wesentlich mehr für gerechte GEMA-Tarife einsetzt als bisher.                             

Der rechtspolitische Sprecher der Fraktion DIE LINKE, Klaus Bartl, fügt hinzu:  Die Thematik hat nicht nur in den letzten Monaten schon einmal unseren Landtag befasst, sie war beispielsweise auch Gegenstand eines gemeinsamen Antrages von CDU und SPD im Landtag von Mecklenburg-Vorpommern, eingebracht übrigens auch unter der Themenwahl „Sinnvollen Interessenausgleich zwischen Wirtschaft, Vereinen sowie ehrenamtlich Tätigen und Kulturschaffenden ermöglichen“ (dortige Drucksache 6/725).  Nicht zu vergessen der Antrag im Berliner Abgeordnetenhaus bei wortgleicher Themensetzung, gemeinsamen getragen von SPD, CDU, Bündnis 90/Die Grünen, LINKE und der Piraten-Fraktion. Der Landtag von Schleswig-Holstein war mit der Thematik befasst usw. usf.  Das Urheberrechtswahrnehmungsgesetz gibt den Verwertungsgesellschaften Kriterien an die Hand, nach denen die Tarife aufzustellen sind.

Danach sollen sie „auf religiöse, kulturelle und soziale Belange der zur Zahlung der Vergütung Verpflichteten einschließlich der Belange der Jugendpflege angemessen Rücksicht nehmen.“ Und genau dieser Orientierungssatz wird im jetzt vor der Schiedsstelle verhandelten neuen Tarifsystem der GEMA nicht ausreichend beachtet. Land auf, Land ab beklagten sich Initiatoren von Musikveranstaltungen, der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband (DEHOGA), Diskotheken- und Clubbetreiber, Veranstalter von Straßen-, Volks- und Vereinsfesten, insbesondere auch der Landesverband der Sächsischen Kleingärtnerinnen und Kleingärtner, dass diese durch die vorgesehenen Gebührensteigerungen von teils mehreren hundert Prozent vor existenzielle wirtschaftliche Probleme gestellt werden.

(Quelle: Fraktion DIE LINKE im Sächsischen Landtag, Quelle: DRESDEN FERNSEHEN)

Mit Plan und Elan ins neue Gartenjahr

Das Jahr neigt sich  dem Ende und die Vorfreude auf das nächste Gartenjahr steigt.

Sicherlich ist noch etwas Zeit bis es dann richtig los geht, aber bereits jetzt  kann man sich schon ein wenig auf die kommende Gartensaison einstimmen.



Hier ein paar Routinearbeiten für Dezember / Januar:
 

  • Komposthaufen
Ein Komposthaufen muss auch im Winter umgesetzt (Innenschicht nach außen kehren) werden, gut für Durchlüftung und optimale Verrottung. Umsetzung kann auch bei Gefrierung vorgenommen werden. Jauche oder Fäkalien können zur jetzigen Zeit bedenkenlos auf den Komposthaufen.
  • Boden
 Hier nicht übereifrig sein. Wenn die Möglichkeit besteht, nehmen Sie eine Vordüngung des hart gefrorenen Bodens mit etwas Jauche vor. Schneebedeckter Boden sollte nicht umgegraben werden, da Schnee mit ins Erdreich kommt, die Erwärmung des Bodens kann so sehr lange dauern.
  • Kontrolle Geräte / Reparaturen
Einige Gartengeräte können sehr schnell rosten, aber auch einfach so brechen oder kaputt gehen. Kontrollieren Sie Harke, Schaufel/Spaten, Gartenschere, Hacke, Schnittmesser, Baumsäge. Zudem sollten Sie Schubkarre, Gießkanne, Drahtbesen, Wasserschläuche und Rasenmäher überprüfen.

Durch Unwetter, Eigen- und/oder Fremdverschulden kann viel im Garten kaputt gehen. Noch haben Sie genügend Zeit zur Verfügung, deshalb überprüfen Sie von daher vorausschauend Rankzäune, Gewächshäuser, Setzkästen, Frühbeete, Zäune, Tonnen usw.


Gemüse- und Kräutergarten
Es ist wichtig einen Anbauplan für das Gartenjahr anzufertigen, diesen sollten Sie über Jahre hinweg aufbewahren. Oft wächst Gemüse nicht richtig, weil eine Gemüse-Art über einen langen Zeitraum hinweg den gleichen Standort besitzt, der Boden wird nährstoffarm und „müde“. Zu empfehlen ist die Wechselwirtschaft.
Für die üblichen Gewürzkräuter wie Dill, Kresse und Petersilie brauchen Sie keinen Platz einzuplanen, diese Kräuter werden später weitläufig zu den Gurken oder Möhren gestreut. Andere Kräuter sollten Sie in einem Kräuterbeet unterbringen. Bestellen Sie Ihr Saatgut rechtzeitig, dies gilt auch für den Mineraldünger. Kaufen Sie die passenden Saat-Mengen der jeweiligen Gemüseart. Lagern Sie die Samen kalt und trocken und achten Sie auf die Keimfähigkeit.
Für einfaches Gemüse (Kartoffel, Zwiebel etc.) können Sie relativ anspruchslose Böden einplanen. Das Wichtigste jedoch bleibt, dass Sie überhaupt einen Anbauplan aufstellen (Standort mit ausgemessener Größe, Gemüseart, Saatmenge, Aussaattermin etc.), denn hier entsteht das Gesicht Ihres Gartens.


Obstbäume
Sie können Ihren Obstgarten umgestalten. Wenn Sie einen Standortwechsel vornehmen wollen, können Sie Ihre Obstbäume jetzt verpflanzen, Sie müssen darauf achten, dass der Großteil des Wurzelballens umgepflanzt wird. Hier ist Frost nicht schädlich, im Gegenteil, je stärker der Frost, desto besser lässt sich umpflanzen.
Zudem können Sie Ihre Bäume nun umveredeln, dabei werden die Kronenäste erheblich zurückgeschnitten. Schneiden Sie dabei in einem Winkel von 90 Grad für Steinobst- und Birnenbäume an, 120 Grad bei Äpfeln. Auch Auslichtungsschnitte sollten nun vorgenommen werden.


Samstag, 22. Dezember 2012

Irrtum vieler Kleingärtner: "Der KGV untersteht nicht dem SLK"



Manche Kleingärtner unterliegen hier einem verbreiteten Irrtum, wenn Sie glauben das der KGV in seiner Form dem SLK untersteht, dieser weisungsbefugt ist oder sogar getroffene Endscheidungen rückgängig machen kann. 

Ein KGV (Kleingärtnerverein) ist in seiner Rechtsform ein "eingetragener Verein".
Dieser handelt als juristisch und finanziell  unabhängiger Verein eigenständig. Eine Weisungsbefugnis durch dritte, dazu gehört auch der SLK oder LSK besteht nicht.
 Verwaltet und geführt wird der Verein durch einen ordnungsgemäß gewählten Vorstand (§ 2 Abs. 1 BGB). Der Vorstand vertritt den KGV gerichtlich und außergerichtlich und übt die Geschäftsführung aus. Damit ist jede Tätigkeit für die Funktionstüchtigkeit, den Erhalt, die Entwicklung und den Schutz des KGV und seiner KGA gemeint, d.h. die Erfüllung all jener Pflichten des KGV, die sich für ihn aus Gesetz, Vereinssatzung, Beschlüssen der Mitgliederversammlung, seiner Mitgliedschaft im SLK usw. ergeben. 

Kann der SLK eine Vorstandsentscheidung zurücknehmen, abändern oder sogar eigene Endscheidungen in einem KGV treffen?

Antwort: Nein das ist nicht möglich, aufgrund der rechtlichen Eigenständigkeit.

Kann ich mich beim SLK über meinen Vorstand oder eine seiner Endscheidungen beschweren?

Antwort: Nein, dafür ist der SLK nicht zuständig.

Warum schickt mich der SLK weg, wenn ich als Kleingärtner mit meinen Problemen zu ihm komme?

Antwort: Für Probleme und Sorgen ist der Vorstand des Vereines zuständig, nicht der SLK.

Um an der Stelle noch einen Irrtum aufzuklären, der SLK „Stadtverband der Leipziger Kleingärtner“ ist ebenfalls in seiner Rechtsform ein „eingetragener Verein“. Der Vorstand des SLK besteht aus gewählten Mitgliedern. 

Die KGA / KGV der SLK sowie der LSK bilden einen Verbund der sich um Dinge kümmert die die Zukunft und die Tradition des Kleingärtnerwesens als Ganzes betreffen.
Wer Mitglied in einem Verein wird erkennt mit seiner Unterschrift nicht nur die Rechte  sondern auch die Pflichten dieses Vereines an. Ein KGV und seine Mitglieder unterliegen dem BKleingG, BGB und auch dem StGB, für dessen Einhaltung  und Durchsetzung der Vorstand verantwortlich ist.

In eigener Sache möchte ich hier noch  hinzufügen.

Ein Kleingartenverein ist kein rechtsfreier Raum und gerade wo viele Menschen zusammen sind, kann es auch schon mal zu Problemen kommen. Lösungen für fast jede Art von Problemen werden am schnellsten gefunden, wenn man miteinander redet. Fronten schaffen durch überstürztes Verhalten, durch das umgehen klarer Gesetzgebungen erreichen meist das Gegenteil. Oftmals werden dadurch erst Situationen geschaffen die  ernsthafter sind als das ursprüngliche Problem selbst.

                                                                                                   Gerd Oswald
                                                                                                   2.Vorsitzender

Montag, 26. November 2012

Kleingärtner beschließen Präventionsmaßnahmen

Am 24.11.2012 fand in unserem Verein die alljährliche Jahreshauptversammlung statt
In den Ausführungen unseres 1.Vorsitzenden war erkennbar, das unser Verein 2012 begonnen hat neue Wege zu gehen, hin zu einen offenen und modernen Kleingartenverein. Die vielen aufgefürten Punkte aus dem Tätigkeitsbericht 2012 zeigten aber auch auf, wieviel Arbeit bewältigt wurde und noch zu bewältigen ist. Unsere junge Generation an Gartenfreunden muss mehr an die Vereinsarbeit und das Vereinsleben herangeführt werden, das ist eine der Aufgaben die unser Vorsitzender immer wieder betonte.

Ebenfalls setzte unser 1. Vorsitzender ein klares Signal:

Für "Gartennomaden", die versuchen sich auf Kosten aller durchzumogeln, ist bei uns kein Platz. Wir haben 2012 begonnen aufzuräumen und jeder der dem Verein schadet, muss mit der fristlosen Kündigung rechnen. Auch 2013 wird sorgfältig geprüft, ob Bewerber für eine freie Parzelle zu unserem Verein passen. Unser Verein, soll für jeden echten Gartenfreund und Kleingärtner ein Ort der Erholung und der Gemeinsamkeit sein und bleiben. Das ist uns in über 90 Jahren gelungen und steht auch jetzt für unseren Verein
KGV Leipzig-Stünz e.V.


Sehr aufmerksam folgten unsere Mitglieder auch den Ausführungen über bereits durchgeführte Maßnahmen zur besseren Sicherheit in unserer Kleingartenanlage. Es gibt keinen 100%igen Schutz vor Einbrüchen etc., aber es gibt Wege der Prävention die genutzt werden können. Erfreut konnte der Vorstand feststellen, das unsere Mitglieder aufgeschlossen sind auch neue Methoden zur Absicherung zu nutzen. So haben die Mitglieder in der Jahreshauptversammlung beschlossen, sich bei der Anschaffung einer Videoüberwachungsanlage mit einer einmaligen Zahlung  pro Parzelle zu beteiligen. (Diese werden auf die Pachtrechnung 2013 extra ausgewiesen.)

Ab sofort wird unsere Verein in der Zeit vom 01.11. 2012- 31.03.2013 Tag und Nacht verschlossen bleiben und ab dem 01.04.2013 - 31.10.2013 in der Zeit von 20:00 - 06:00 Uhr.

Neu ist nun auch bei uns in der Anlage,die Arbeitsgruppe für Sicherheit und Ordnung, die zum 24.11. 2012 erstmals ihre Arbeit aufgenommen hat. Bestehend aus freiwilligen Gartenfreunden wird die Arbeitsgruppe regelmässige Begehungen in den Nacht und Tag Stunden innerhalb unserer Anlage durchführen.

In wenigen Wochen beginnt die Gartensaison 2013 und unser Vorstand ist jetzt schon in den Vorbereitungen, damit alles fertig ist wenn unsere Kleingärtner die Saison eröffnen wollen.