Im April gibt es vor allem im Gemüsegarten sehr viel zu
tun. Ob Zwiebeln, Kohl, Tomaten oder Melonen - jetzt wird ausgesät und
angepflanzt
Ab Mitte April können selbst gezogene oder gekaufte Tomaten- und Paprikapflänzchen ins Frühbeet oder Gewächshaus gesetzt werden. Lockern Sie die Erde tiefgründig, verteilen Sie Kompost (ca. 5 Liter pro Quadratmeter) und Hornmehl (ca. 70 g pro Quadratmeter) darauf und arbeiten Sie beides oberflächig ein. Der Ballen der Tomatenpflanzen sollte ca. 5 cm tiefer als vorher in die Erde gesetzt werden, so bilden die Jungpflanzen auch an der Stängelbasis neue Wurzeln. Lassen Sie mindestens 50 Zentimeter Platz zwischen den Pflanzen. Drücken Sie Tomaten und Paprika gut an und gießen Sie sie. Nicht vergessen: Rankhilfen danebenstecken.
Wenn Sie Ihre Tomaten in Aussaatschalen gesät haben, müssen Sie die jungen Pflänzchen vereinzeln, sobald sie die ersten richtigen Blätter entfalten. Heben Sie die Wurzeln vorsichtig mit einem speziellen Pikierholz oder dem Griffende eines Esslöffels aus der Erde und setzen Sie sie einzeln in kleine Töpfe mit Gemüseerde.
Mit engmaschigen Netzen schützen Sie Ihre Gemüsekulturen wirkungsvoll vor den Larven von Gemüsefliegen (Kohlfliege, Möhrenfliege, Zwiebelfliege). Bedecken Sie Pflanzen direkt nach der Aussaat oder Pflanzung mit den Netzen, um die Eiablage der Fliegen zu verhindern. Sinnvoll sind lange Bügel aus Federstahl als Netzstützen, damit die Netze nicht direkt auf den Pflanzen aufliegen. Die Randbereiche sollten Sie mit Erde oder Brettern abdichten.
Rettiche können Sie von Frühjahr bis Herbst anbauen – über den Erfolg entscheidet aber die richtige Sortenwahl. Ab April können Frühlings- und Sommerrettiche wie die roten, weißen und rosaroten Varianten des beliebten „Ostergruß“' gesät werden.
Buschbohnen und Stangenbohnen sind kälteempfindlich, daher empfiehlt sich vor allem in rauen Lagen die Vorkultur in Töpfen. Setzen Sie die jungen Pflanzen ab Anfang Mai unter Vlies samt Topfballen ins Gemüsebeet – am besten in Mischkultur mit Zuckermais. Vorteile der frühen Anzucht: Sie können früher ernten und die Jungpflanzen sind vor Bohnenfliegen und Schnecken sicher.
Weichen Sie Steckzwiebeln vor dem Pflanzen über Nacht in zimmerwarmem Wasser ein. So bilden sie früher Wurzeln und fassen im Beet schneller Fuß. Die Zwiebeln werden gewöhnlich in Reihen gesteckt. Der Absand zwischen den Reihen sollte 15 bis 20 cm betragen. Sind alle Zwiebeln ausgebracht, häufelt man die Reihen mit der Rückseite des Rechnens etwas mit Erde an und drückt sie dann fest an.
In milden Regionen können Sie ab Anfang April Kartoffeln pflanzen. In Spätfrostlagen sollten Sie sicherheitshalb bis Mitte April warten. Ein leichter Nachtfrost richtet allerdings an den jungen Pflanzen nicht allzuviel Schaden an, da die Knollen anschließend gut wieder durchtreiben. Legen Sie die Pflanzkartoffeln in maximal zehn Zentimeter tiefe Erdmulden und halten Sie einen Pflanzabstand von etwa 30 Zentimeter in der Reihe und 40 Zentimeter zwischen den Pflanzreihen ein. Wichtig: Vorgekeimte Kartoffeln vorsichtig mit Erde bedecken, damit die weichen Keime nicht abbrechen.
Salatpflanzen haben eine relativ kurze Kulturzeit. Wenn Sie jetzt ersten selbst gezogenen Jungpflanzen ins Beet umgesetzt haben, sollten Sie gleich die nächsten Salatsamen aussäen – so können Sie die ganze Gartensaison hindurch frischen Salat ernten.
Tomaten und Paprika jetzt pflanzen
Ab Mitte April können selbst gezogene oder gekaufte Tomaten- und Paprikapflänzchen ins Frühbeet oder Gewächshaus gesetzt werden. Lockern Sie die Erde tiefgründig, verteilen Sie Kompost (ca. 5 Liter pro Quadratmeter) und Hornmehl (ca. 70 g pro Quadratmeter) darauf und arbeiten Sie beides oberflächig ein. Der Ballen der Tomatenpflanzen sollte ca. 5 cm tiefer als vorher in die Erde gesetzt werden, so bilden die Jungpflanzen auch an der Stängelbasis neue Wurzeln. Lassen Sie mindestens 50 Zentimeter Platz zwischen den Pflanzen. Drücken Sie Tomaten und Paprika gut an und gießen Sie sie. Nicht vergessen: Rankhilfen danebenstecken.
Tomaten pikieren
Wenn Sie Ihre Tomaten in Aussaatschalen gesät haben, müssen Sie die jungen Pflänzchen vereinzeln, sobald sie die ersten richtigen Blätter entfalten. Heben Sie die Wurzeln vorsichtig mit einem speziellen Pikierholz oder dem Griffende eines Esslöffels aus der Erde und setzen Sie sie einzeln in kleine Töpfe mit Gemüseerde.
Gemüsenetze aufstellen
Mit engmaschigen Netzen schützen Sie Ihre Gemüsekulturen wirkungsvoll vor den Larven von Gemüsefliegen (Kohlfliege, Möhrenfliege, Zwiebelfliege). Bedecken Sie Pflanzen direkt nach der Aussaat oder Pflanzung mit den Netzen, um die Eiablage der Fliegen zu verhindern. Sinnvoll sind lange Bügel aus Federstahl als Netzstützen, damit die Netze nicht direkt auf den Pflanzen aufliegen. Die Randbereiche sollten Sie mit Erde oder Brettern abdichten.
Rettich aussäen
Rettiche können Sie von Frühjahr bis Herbst anbauen – über den Erfolg entscheidet aber die richtige Sortenwahl. Ab April können Frühlings- und Sommerrettiche wie die roten, weißen und rosaroten Varianten des beliebten „Ostergruß“' gesät werden.
Bohnen vorziehen
Buschbohnen und Stangenbohnen sind kälteempfindlich, daher empfiehlt sich vor allem in rauen Lagen die Vorkultur in Töpfen. Setzen Sie die jungen Pflanzen ab Anfang Mai unter Vlies samt Topfballen ins Gemüsebeet – am besten in Mischkultur mit Zuckermais. Vorteile der frühen Anzucht: Sie können früher ernten und die Jungpflanzen sind vor Bohnenfliegen und Schnecken sicher.
Zwiebeln stecken
Weichen Sie Steckzwiebeln vor dem Pflanzen über Nacht in zimmerwarmem Wasser ein. So bilden sie früher Wurzeln und fassen im Beet schneller Fuß. Die Zwiebeln werden gewöhnlich in Reihen gesteckt. Der Absand zwischen den Reihen sollte 15 bis 20 cm betragen. Sind alle Zwiebeln ausgebracht, häufelt man die Reihen mit der Rückseite des Rechnens etwas mit Erde an und drückt sie dann fest an.
Kartoffeln pflanzen
In milden Regionen können Sie ab Anfang April Kartoffeln pflanzen. In Spätfrostlagen sollten Sie sicherheitshalb bis Mitte April warten. Ein leichter Nachtfrost richtet allerdings an den jungen Pflanzen nicht allzuviel Schaden an, da die Knollen anschließend gut wieder durchtreiben. Legen Sie die Pflanzkartoffeln in maximal zehn Zentimeter tiefe Erdmulden und halten Sie einen Pflanzabstand von etwa 30 Zentimeter in der Reihe und 40 Zentimeter zwischen den Pflanzreihen ein. Wichtig: Vorgekeimte Kartoffeln vorsichtig mit Erde bedecken, damit die weichen Keime nicht abbrechen.
Salat aussäen
Salatpflanzen haben eine relativ kurze Kulturzeit. Wenn Sie jetzt ersten selbst gezogenen Jungpflanzen ins Beet umgesetzt haben, sollten Sie gleich die nächsten Salatsamen aussäen – so können Sie die ganze Gartensaison hindurch frischen Salat ernten.
Quelle: ( http://www.mein-schoener-garten.de/de/gartenpraxis/monatliche_gartentipps/nutzgarten-die-besten-gartentipps-im-april-73671)













